Das ICHSELBST über sichEnthemmung III. Fortschreibung der Revolutionen. Die Organisierten werden gewinnen und Ordnungen aufpressen. Und das Geld, die Geldwirtschaft? Eines Tages werden die Mahner und Beurteiler nicht mehr richtig gewogen werden und es wird wieder so frei sein wie vorher. //01-2012//Enthemmung II. Alles wird beweglich, die Geldleute werden frech, plötzlich setzen sie das Druckmittel der Bewertung ein. Wer hat den Nutzen? Die User. Aber immerhin, die tapferen Leute aus dem arabischen Raum treten ein in eine neue Welt. Viel Glück ist zu wünschen. //12-2011// Enthemmung. Ist das der Schlüssel? Ist es so weit? Sind die jungen Leute bisher gehindert vom Umfeld, trotz allen Einsatzes der eigenen Möglichkeiten, nun in der Lage sich selbst zu ernennen, sich zu erheben oder nicht? Ist plötzlich der mögliche Widerstand die zeitbedingte Folge nach erschöpfendem Lernen aus Fernsehen und Internet und endlich! die Möglichkeit sich gegen das Umfeld zur Wehr zu setzen, ist NEIN sagen die Antwort auf die zermürbende Ordnung jener da oben? Haben die Chancelosen alles getan um sich zu verändern oder muss für sie das Umfeld geändert werden? Haben sie durchschaut die widerliche Willkür und Habgier des Umfeldes (und damit sind nicht (nur) fehlende Schulen und fehlende Arbeitsplätze gemeint sondern die Unterdrücker), haben die Hoffnungslosen erkannt, mittels Information, dass nicht der religiösem Zauber satt macht sondern das zielgerechte Leben? Mir scheint jetzt ist die Stunde da wo der teilbefreite Mensch beginnen kann zu hoffen. //08-2011// Markus Prachensky gestorben und ich als Lehrling in einer großen Druckerei, in den 50er Jahren, erlebe mit der (nachmaligen) Berühmtheit (begleitet von Arnulf Rainer) wie sie sich anstellt die eher misslungenen Probedrucke (für ein Plakat) zu würdigen. Ich wusste von nichts und das was mein Wissen war war Wissen der "kleinen Leute", einfach, hochmütig, vulgär. Ich sage das weil ich bei Prachensky plötzlich einen Zugang fand in eine Bildersprache, die mir neu war und mich zugleich belehrte mit einer Übersetzung in die andere Welt hinter der "wirklichen Welt". Es war einfach bei Prachensky seine Mitteilungen und Aufmerksamkeiten zu verstehen. Er war ein großer Künstler! //07-2011// Vorerst letzte Reise nach Venedig, ein Aufbrauchen der Hotelguthaben, weil die geplante Geburtstag-Party in 2010 nicht möglich war, durch OP und Krankenhaus. Neue Reisen vielleicht aber nicht sicher. Trotzdem gewisse Vorbereitungen: Ein neues großes Auto, ein Reisewagen, sodass ich Lust verspüre (verspüren soll) an Reisen zu denken. Hindernis: Muss in einigen Wochen wieder ein MRT machen; Nachschau ob der Tumor wieder da ist. Habe ich deshalb Depressionen? Nein, nur Sorge nach nächster Operation wegen eventueller Hinfälligkeit einzugehen. Patientenverfügung liegt vor und ich habe mit den Meinen verabredet, dass sie mit mir unbedingt kommunizieren müssen, ob alles klar ist, ich weitermachen will. //06-2011// Noch immer aufregen, aber es gibt auch ein mildes Sehen. Ein Sehen in milder Stimmung auf die die unser Leben bestimmen. Achso, wie ging es aus? Siehe die Gutenachtgeschichte neu. //11-2010// Noch gestern Aufregen über die Gruppen, die sich Politiker nennen. Heute meine eigene Wirklichkeit (siehe Gutenachtgeschichte). Nichts besonderes, nur die Augen. Muss unters Messer. Aussichten recht gut. Sollte ich mich nicht mehr melden, so ist es nicht Planlosigkeit oder Langeweile (ich habe noch zwei riesige Themen vorzubringen); also rühre ich mich nicht, dann ist es nicht Absicht sondern Karma. //06-2010// Marktwirtschaft 3, eigentlich kein Thema im Euroraum mehr. Es ist die Schwäche der politischen Anschauung: Der Eigenbedarf an Macht der Nationalstaaten verzehrt die geplante Macht des Euroraums. So wird ein Paket "geschnürt", das für nichts ist wenn ein mittelgroßer Staat in Bedrängnis geraten sollte. Die sogenannten "Hartwährungsländer" (Deutschland, Niederlande, Austria) wollen Massstab sein und brav (in der Not) sparen; die Banken haben vorher alles versaut und es gibt kein Aufraffen die Geschäftszweige der Banken zu entflechten, sodass man sie beim nächsten Mal mit ihren Papieren stilllegen könnte, ohne die Volkswirtschaten zu gefährden. Vielleicht wird etwas in der Art in den USA vorbereitet. Hier ist banges Stillhalten, weil klein und schwach. Und es wird brav gespart um den Ruf des Euro zu retten. Die USA mit einem monströsen Defizit schaut nur zu und exportiert weiter ihre landwirtschaftlichen Produkte (als das größte Ausfuhrkontigent). //06-2010// Marktwirtschaft 2, natürlich gibt es zuerst den Binnenmarkt, schon aus der Kleinheit der beginnenden Unternehmen und ihre Nahversorgungsmöglichkeit. Da spielte sich vieles ab. Dann kamen die industriellen Firmen, die mehr produzierten als der kleine Markt aufnehmen konnte und bewusst nach draussen verkauften. Die Rolle des im Binnenmarkt gefangenen verkümmerte so (nur bei gesunden, exportorientierten Ländern) und Innovation und Kapital kamen wie automatisch herbei um die Industrie zu stärken. Heute ist es oft dass die Industriearbeitsplätze vor den Produkten exportiert werden und die Arbeitnehmer werden über Umschulungen großteils subventioniert und durchgefüttert, wofür sie nichts können. Schulden werden von der politischen Führung gemacht um Stimmen zu kaufen per Sozialparadies. Das ist alles nicht schlimm und viel besser als jeder Krieg. Was stört ist die sich wissenschaftlich gebende Heuchelei der Politiker, die fremdes Geld wie ihr eigenes ausgeben und damit angeben und den Menschen die ihre tätige Bestimmung, ihre Arbeit, verloren haben, etwas vorflunkern und ihnen keine neue Arbeit geben können, denn das macht nur der Markt. Was stört und ärgert sind die politisch Verantwortlichen die sich -ausserhalb ihres Versorgungsdenkens- keine sinnvollen Gedanken über ihre Mitbürger machen. Was bleibt? Ein Defizit an Ideen, keine Aufbruchstimmung, keine weiterführende Ordnung, nur Politik der Grundversorgung. Wie werden diese Leute entzaubert werden, wenn sie keine (oder weniger) Schulden machen dürfen. Wer oder was sind sie dann? //05-2010// Marktwirtschaft, soziale Marktwirtschaft, das ist wie ein Hohn. Welche Firma würde Gehalt / Lohn zahlen, wenn sie nicht müsste. Rein pragmatisch gesehen. Natürlich muss sie zahlen um Leute zur Arbeit (heutzutage) zu bekommen, auch will sie sie motivieren das "Beste" zu geben, und auch weil es heute Brauch ist und weil die "Arbeitnehmer" ja sich durch Kauf der Produkte der Firma (wenn sie nicht gerade Kraftwerke oder Bohrinseln baut) in den Wirtschaftskreislauf einzubringen. Ohne Sozialdemokratie und vorher weitdenkender Unternehmer gäbe es nichts, nur heisse Ohren. Wer glaubt durch den Binnenmarkt (inklusive Schuldenmacherei) die Wirtschaft anzukurbeln oder nur am Leben zu erhalten ("Autarkie") der kann 1+1 nicht zusammen zählen. Vorgeführt wird uns das täglich durch die Börse. Der "Konsument" ist in dieser Arbeit nicht notwendig. Das Finanzleben ist unabhängig und wie die reine Mathematik nicht mehr auf die "wirkliche" Welt zurückführbar. Das freie Spiel der Kräfte, speziell in der Finanzwirtschaft führt im Zeitraffer vor, was wird wenn alles gemacht wird was möglich ist. Marktwirtschaft ist das was Der Kampf ums Dasein sein kann. Ohne Widerpart einer Kontrollinstanz (Gewerkschaft, auch Politik) hätten wir nichts oder erbärmlich wenig, soviel um die Ketten der großen Firmen zu schmieren, oder schlimmer: Man könnte ja wo anders produzieren und exportierte das Zeug und Andere konsumieren es; hier (oder irgendwo) brauchte es niemand; vielleicht Beamte und Ordnungskräfte. //05-2010// Als Laie -nicht nur in finanziellen Dingen- sehe ich die Nachrichtenlage eher mit Unbehagen. Es wird überall berichtet über die Finanzkrise; wohl halten sich die Investoren zurück, aber es sollen 1000 Milliarden US-Dollar bereit liegen und auf ein interessantes Invest warten. Was mich irritiert ist die Form und Struktur der Beschreibung der finanziellen Zustände. Nur weil darüber gesprochen werden kann, ist die Situation (noch?) nicht darstellbar. Es werden Relationen bemüht, oft wird von einer Wiederher- stellung der früheren Finanz -eher- Verschuldungssituation gesprochen, was mir fehlt ist die schreckhafte Erkenntnis über den Zusammenbruch des volkswirtschaftlichen Systems. Das wird ausgeblendet und wir sind faktisch zu Vasallen der Kreditwirtschaft geworden; durch den abrupten Stopp der "Geschäfte" ist alles mit einem Schlag fällig geworden und genau das ist das Schädliche an dieser Situation: Die Bürger müssen die aus den umtriebigen Geschäften plötzlich notleidend gewordenen Riesensummen -da sie selber nix haben- per Kredit über Jahrzehnte auffangen. Es ist bekannt dass die Finanzwirtschaft um ein Mehrfaches größer ist als die Realwirtschaft; das ist wie mit der Philosophie: Die Vorstellung von der Welt ist ein Vielfaches von der sogenannten Wirklichkeit der Welt, weil vieldeutig. Wir haben hier plötzlich eine (Bring)Schuld auf dem Hals und müssen Geradestehen für Gruppen die sichs richten wollten und es wieder sich richten (siehe Boni, sonst laufen ihnen die guten Leute weg! Sollen sie doch gehen.). Alles was nach dem verheerenden Krieg wieder errichtet wurde, zum Teil deckungsgleich mit Mittelauf- bringung zu Mittelverbrauch, all das ist ins Lächerliche verzerrt: Hier wird Commedia del Arte gespielt, alles ist möglich, nichts ist wirklich, nichts wird uns wehtun, alles ist lustig und froh. Nietzsche sprach von der "Umwertung der Werte" (eher Worte), hier bei uns, in unserer Zeit, werden die Werte umgewertet in Ver hältnisse, Pläne, Methoden, Systeme. Nur bezahlen müssen es die Nasen, denn das Geld wird fehlen, vielleicht für Bildung und Aufklärung, das dass üble mittelalterliche "Denken" irgendwohin bringen kann, wo etwas weniger Schwachsinn herrscht. //03-2010// Da ich großteils des Jahres in einem kleinen Dorf mit 77 Seelen wohne und nur paarmal im Jahr in die Stadt komme (Oper gehen, etc.) ist das Wetter für mich sehr wichtig, da ich zweimal täglich mit dem Hund raus muss. Der Spaziergang vormittags war ok, ich glitt nicht aus in Eis und Schnee und ich kam heil zurück. Dann machte ich den Fehler mit der Post zum Briefkasten ohne Stock zu gehen. Es war rutschig und vereist und ich schaffte die rund 100 Meter dorthin. Zurück war mir das Gehen nicht mehr möglich. Ich stützte mich auf die Schneehaufen und versuchte sozusagen in Schräglage mich zum Haus zu tasten. Es war nicht möglich, so blieb ich ratlos stehen. Mein Telefon, das ich sonst immer für Notfälle bei mir hatte lag auch im Haus. Zum Glück kam der Postbote mit seinem Auto und sprang freundlicherweise sofort raus und bot mir den Arm und führte mich sicher zurück. Warum ich das und von meiner Hinfälligkeit berichte? Weil ich ein recht unwirkliches Seinsgefühl hatte beim Gehen an der Seite des hilfreichen Beamten. Es war so, als hätte man seine Verantwortung für sich übergeben und das wurde generös akzeptiert und man war nicht ein Loser sondern zum abarbeitenden "Fall" geworden. //02-2010// Habe die ZUVOR-Einführungen mühsam für alle Monitore umgestellt. Dabei ein bisschen mitgelesen. Gott, Gottesglaube, das ist Kultur, Urbanität, Zivilisation, auch Kulturgeschichte. Und niemand zwingt uns zu glauben was die Kirche meint was zu glauben sei. Das Johannesevangelium ist großteils stoische Philosophie, verpackt in köstliche Feststellungen des herrlichen Wanderpredigers mit "ICH BIN". //02-2010// Oft habe ich mir überlegt die Möglichkeit der Kommunikation beidseitig zu schaffen. Ich habe jahrelang in evangelischen und jüdischen Foren gepostet. Oft ergaben sich gute Gespräche, es gab einiges an Erkenntnis zu gewinnen. Aber irgendwann mischte sich ein unreifer Störenfried ein, rotzte -im scheinbaren Dunkel gehüllt- gegen irgendwas und zerstörte und beunruhigte. Vielleicht lag es an meinem fortgeschrittenen Alter, ich fand nicht den richtigen Weg diese Leute aus dem Gespräch heraus zu halten. So wurde mir letztlich alles vergällt. Nun, hin und wieder poste ich in einige Foren hinein und kritisiere diverse Großmäuler, aber was solls. Gerne würde ich hier manches zu meinen Ausführungen hören, aber leider habe ich kein Vorleser der die unguten Bemerkungen herausfiltert. So kann ich nur verfolgen wie oft der oder dieser Text gelesen wurde... //01-2010// Natürlich ist es Schwachsinn eine handvoll Bücher zu nehmen, eine beliebige Seitenzahl wählen und dann paar Zeilen zu zitieren. Aber Bücher (oder heute in Buchstaben gesetzte seitenähnlich aufbereitete Texte), die haben was in sich. Sie sind in sich gefüllt und wenn auch nur ein bisschen gekratzt wird an den Teilen, so kratzt man auch an den Inhalten (ohne sie zu kennen). Bücher! Wir werden mit ihnen untergehen, ein schöner Untergang! //12-2009// In der WIENER ZEITUNG, dem Amtsblatt der Republik Österreich, wird am 27.11.09 von Alexander v.d.Decken im Artikel "Blick zurück nach vorn" erklärt am Beispieltext von Camus Der Fremde, wie ein Mensch durch konsequentes Erinnern immer mehr von seinem gelebten Leben zurück gewinnen kann; etc. Nun habe ich, weit entfernt eine wichtige Person durch gewichtigem Lebenslauf zu sein, seit vier Jahrzehnten Tagebuch geführt und der Artikel erinnerte mich daran, dass ich Thementeile (die vielleicht interessant sind) ins Netz stellen wollte, dazu mit Kommentaren aus dem Heute versehen (was Spass macht, während das Abtippen aus den Leitzordnern mühsam ist). Die Kommentare -sozusagen- aus der Vogelschau geben die Möglichkeit die gefrorenen Texte zu beleuchten und die Auslöser dazu näher kennen zu lernen. Nun gut, zwei Teile habe ich schon seit Jahren abgetippt bereit; werde versuchen vorkommende Personen übers Netz zu aktualisieren, noch lebende werde ich wie vorgesehen und bereits geschehen unkenntlich machen. Den Ort nicht. Es war in West-Berlin. //11-2009// Habe wieder aus Sehnsucht nach der menschlichen Wirklichkeit des Jesu das ausgezeichnete Büchlein von Howard Clark Kee Was wissen wir über Jesus? [Reclam Nr. 8920] in die Hand genommen. Ich habe es bereits 1998 in meinen Anmerkungen zum Johannesevangelium verarbeitet, werde es aber nochmal tun und die betreffenden Zitate aus Gutenberg.de und anderen freien Texten zusammen stellen. Auch als Agnostiker bin ich von dem Wunder Menschensohn Jesus fasziniert und ergriffen. Nachtrag: Verbissen versuche ich das Material des kleinen Buches zu verwenden ohne es seiten- weise zitieren zu müssen. Empfehle dringend es zu erwerben. Ich werde jedenfalls nur Hinweise auf Links geben. //11-2009// Im Projekt Gutenberg.de wird ab 31.12.2009 die Werksausgabe von Sigmund Freud online erscheinen! Das wollte ich noch zu einem Nachtrag in LESEN einfügen. Ärgerte mich aber über einen Autor der sich an Freud reiben wollte und wohl gerieben hat und vergass den erfreulichen Hinweis zu setzen. //10-2009// Depression, ist die Verursachung endogen oder exogen? Wenn man weit über 500000 Stunden auf der Welt ist und vielleicht insgesamt 10 Stunden Depressionen gehabt hat, was ist das? Ist das Autismus oder Ichwahn oder Weltbeherrschungswahn oder ein Defekt? Wenn die Anforderungen und Kümmernisse und die zur Verzweiflung treibenden Schrecklichkeiten und Ungerechtigkeiten der Welt uns nicht innen ins Mark treffen, was ist das? Was ist das, wenn man (wie) aus NICHTS heraus (oder vielleicht unterirdisch eingesickert, einge- schlichen) plötzlich an der Welt verzweifelt, leidet, sich zerwirft mit den Wirklichkeiten und keinen Grund findet für seine Melancholie? Ist die "grundlose" Depression physiologisch determiniert? Ist das "Abperlen" massiver, üblicherweise depressiv machende Umstände, auch physiologisch determiniert? Sind das zwei Pole die körperlich verhaftet sind in uns (Du bist depressiv ohne Grund, Du bist trotz Gründe nie depressiv) und dazwischen die vielen Abstufungen tatsächlich vom AUSSEN eindringenden, uns unterdrückenden, verletzenden Lebensstufen, die nur (wenn überhaupt) von uns irgendwie psychologisch oder über Körperhaltungen / Massnahmen / Medikamente bewältigt werden können; entwickelt sich also nur zwischen den physiologischen Polen die "behandelbare" Depression?< Der Tod meines Bruders bringt mich dorthin wo das Denken über das Ausserhalb der eigenen Existenz beginnt: Nichts kann nach dem Sterben erzählt werden, es gibt keine Teilhabe anderer, es wird keine Teilhabe geben, man wird mit dem Entsetzen allein sein, ENTsetzen. Wittgenstein sagt sinngemäss der Tod ist ausserhalb des Lebens. Das Sterben nicht, das müssen wir (leider) sagen. Werden wir wissen wenn es ans Sterben geht, vom eben (in diesem Augenblick) sterben? Ist das Leben lebenswert sinnvoll oder sinnlos weil gestorben wird? Sind wir über unser Sterben entsetzt weil wir meinen wir wissen dass wir sterben und unsere Bekanntschaften hier wissen es auch. Ist Sterben und Tod schrecklich weil wir meinen eine Reflexion eben dann nicht erzeugen können. Oder sind es nur die Anderen die betroffen sind und wir meinen es zu werden, sind es aber nicht, sind bereits draussen? //08-2009//10-2009// ![]() Das ist mein Bildschirm. Viele kleine Icons und in der Mitte ein Bild aus dem Netz. Ein jüngerer Mann, unbestimmten Alters, schaut fröhlich zur Fotografin oder Fotografen. Diese oder jener hat einen eigenen Fotoapparat, denn es sieht nicht so aus als hätte der Mann seine Kamera hergeliehen, sie ist gut verpackt im Lederfutteral das vor seiner Brust hängt. Daneben eine ältere Frau so um Mitte 40, sie ist ihm genähert, steht aber etwas hinter ihm. Sie schaut ernst in die Kamera; er etwas seitlich weg- gedreht mit dem Ausdruck eines gutgelaunten, in gesicherten familiären Verhältnissen lebenden Kindes. Wenn ich das Bild ansehe fühle ich große Freude und Trauer. Foto: [lipatti-haskil-foundation.com] //08-2009// Pyramidenspieler Bernard Madoff wird in die Geschichte eingehen und ich schau in die Fernsehaugen der repräsentativen oder wohl relevanten Politiker. Sie reden von mehr Kindern die mit ihren Sozial- abgaben und Steuern einst die (noch) geringere Zahl der Sozialgabenempfänger bezahlen sollen. Und wer wird die vielen Kinder (und jawoll! Zuwanderer) bezahlen wenn sie in den Fruchtgenuss kommen? Mache ich mir Sorgen um die Welt? Schwer sich Sorgen zu machen. Wie ist meine Stimmung? Habe ich Angst um die Welt (der Demokratien)? Ich habe keine Angst. //07-2009// Nun habe ich die trash-Sachen wieder hier reingestellt. Es gibt keinen trash. Das ist mir endlich klar geworden! //07-2009// Nun ist es bald 2 Jahre her dass mir irgendetwas in der Birne geschehen ist. Wie geht es mir? Gut. Habe ich in den "edleren" Teilen meines Gehirns einen Schaden, über den vom Alter offensichtlichen Abbau der Möglichkeiten? Nicht das ich wüsste, mir bewusst wäre. Aber was kann man in der Betriebsblindheit schon vom Betrieb wissen. Der Schwindel ist geblieben und wenn ich mich nicht über das Sehen -wie Häuserzeilen oder geraden Wegen und Strassen- orientieren kann brauche ich meinen Stock, mein drittes Bein, und es geht wie automatisch, wie angeboren, angewachsen: Sofort rudert der Stecken aus, ob rechts oder links getragen und ich bin wieder in der Balance. Voriges Jahr in Venedig tat ich mir schwer, dieser herrliche Lebensort ist nun wirklich krumm und schief! Dieses Jahr wird es wohl besser gehen. //07-2009// Wenn ich die verschiedenen Fassungen des Johannes Evangeliums ansehe, speziell 1912 und 1984, weil ich dabei bin, mühsam den Text aus 1984 auf den Text 1912 zurück zu führen, lasse aber die Ergänzungen verschiedener Übersetzer (auch von Walter Jens!) dabei, so bin ich mir nicht sicher welcher Text besser ist. Oft ist mir als würden die Texte bis zur Fassung 1545 hinab immer feuriger, lebendiger (und leider etwas dunkler). Hier ein eher "zahmes" Beispiel aus Johannes, Kapitel 4: Fassung 1984Warum habe ich das Johannesevangelium jahrelang gelesen und versucht Hinweisungen zu geben? Bin ich plötzlich auf meine alten Tage gläubig geworden (als Kind habe ich in meiner Lieblingskirche, der Minoritenkirche in Wien, versucht Engel -oder das Christkind? zu sehen; irgendwas huschte mal hinter einer Säule hervor), ernsthaft: Ich bin Agnostiker und das bedeutet dass man den Gottglauben nicht (er)kennen kann, dass man nicht wissend ist von der Gnade des Glaubens. Also warum? Das Johannesevangelium ist mit Abstand das Werk welches im Neuen Testament Theologie aufzeigt und lehrt, soweit der Glaube lehrhaft und denkenswert sein kann. Dort entsteht nicht Theologie durch Wundererzählungen und Exegese vielartiger Gescheh- nisse, sondern fast jeder Satz ist Brückenbau und philosophisches Konstrukt zum Glauben an das Ganze, Unaussprechliche, Nichtabbildbare. Das Johannesevangelium ist auch für den Agnostiker überaus lesenswert, weil es einen Weg aufzeigt in eine Wesensheit hinein zu leben, der man nicht zugehörig sein kann aber möchte. Der Text hilft über das oft Trostlose der Welt hinweg und regt an nachzudenken was Jesus eigentlich gemeint hat mit der Feindesliebe. //06-2009// Wenn ich lerne (oder besser gesagt als ich lernte) packe (parke) ich einen neuen Namen eines (neuen?) ETWAS zwischen all den vielen anderen NAMEN; vielleicht auch mit einer netten Verknüpfung welche die Umstände der Herauslösung des ETWAS und dessen NAMENs-Gebung oder die Entwicklung des neuen NAMENs aus vorhandenen NAMEN (Denken in Schrift/Sprech- Sprache) "plausibel" ordnen. Wenn ich nun im Alter angesichts eines ETWAS versuche den NAMEN dazu zu finden, den NAMEN der mir "auf der Zunge liegt" aber mir nicht sofort zur Verfügung steht, gibt es mehrere Möglichkeiten: a) Ich frage jemand und weise auf das ETWAS oder wenn es schon weg ist, versuche ich es zu beschreiben, sei es als Funktion oder Wirkung usw. b) Wenn ich allein bin hilft mir die Umschreibung nichts da ich den NAMEN ohne Umschreibung, nur durch die Entzündung durch das ETWAS (und mit Hilfe der Konvention oder auch mit Gruppen-Hilfe) gefunden, gelernt habe. c) Also plappere ich irgendwelche NAMEN ohne Kontrolle vor mich hin, in einer Art Monte-Carlo Methode (siehe Statistik). Und oft, völlig entspannt, kommt der NAMEN wieder. Und ich merke ihn mir nun anders, weil ich über vordergründig verknüpfungslose NAMEN zu ihm gefunden habe. //06-2009// Haben wir ein Recht auf Info über Walter Jens? JA. Haben wir ein Recht auf Info über den Zustand der Verwandten, Interessenten von Walter Jens? NEIN. Ausnahme Frau Inge Jens, die gefasst und würdevoll über ihren Mann spricht. Hoffentlich bleibt der Link lange erhalten [http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Inge-Jens-Ich-Entschwinden/616970 .html]. //05-2009// [http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1756584_Hessischer-Kulturpreis-Was- Kardinal-Lehmann-an-Koch-schrieb.html] Dieser Artikel in der FR ist nicht trash, vielleicht das Thema und die handelnde Person, die handelnden Personen? [...] Eine kleine Suche in g* mit [h.c.strache kreuz] und man kann sich erfreuen an einen in Österreich weltberühmten Politiker der aufrechten Szene. Nicht dass alles was er verkündet Mist oder Abfall ist, es gibt -wie jeder weiss- eine Vorstufe von dem das Abfall geworden ist: Es ist das kalte, raffi- nierte Kalkül das die fatale Verknüpfung von Wirklichkeiten mit unreflektierter Haltung erzeugt: Was ist das ist. Und dieser Brei wird in Gemüter versenkt die nicht nur schlicht sein müssen um das zu vertragen, sondern auch Feuer in sich haben, feuerbereit sind. //05-2009// Wenn man früher Zahlen als Körper, Blöcke gesehen hat, schnell ein Verhältnis dieser zueinander abwägen konnte und nun ist das weg und man nicht mehr richtig Kopfrechnen kann, man das aufschreiben muss und schön brav zusammenzählen muss, hat man dann eine weiche(re) Birne bekommen? Wahrscheinlich. Bin ich also milder geworden und nicht mehr so stark ausserhalb vergleichsbereit? Obwohl ich meine nur mein Gleichgewicht verloren zu haben ist mit mir was geschehen: Wohl fühle ich mich "milder" (vielleicht gedämpft durch die Medikamente die ich nun nehmen muss), aber mir sind spekulative Zwischenwelten verloren gegangen. Ich bin nicht mehr bereit (in der Lage?) das "Prinzip" Hoffnung gelten zu lassen: Mir ist aufgefallen dass sich das US-BIP blitzschnell aufgebläht hat. Im Vergleich mit anderen Industrienationen passte was in der wundersamen Vergrößerung der US-Wirtschaft nicht. Dann brach das ein (vermutlich weil die Refinanzierung nicht mehr geklappt hat (irgendwer musste ja die Schuldverbriefungen kaufen)). Nun gibt es eine Zusammenstreichen vieler Bilanzen, was bedeutet dass exportlastige Volkswirtschaften im hohen einstelligen Bereich die Umsätze wegbrechen. Und ich sehe nur ein Mengenproblem und keinen "bösen" Willen und keine "gesteuerte" Massnahme von irgendwem. Wenn die US-Wirtschaft (ihre Bürger) wieder in der Lage sind unser Zeug das wir ihnen lieferten und wieder liefern wollen zu kaufen, wenn sie wieder Mut haben und statt jetzt eine Sparquote von +4% wieder die gowest Quote von -1% haben werden, wird alles wieder gut. Schön, da gibt es keine Theorie, keine Strategie, keine Hoffnung, nur Warten. Es wird wieder. Und es passt in meine Birne. Das verstehe ich. //04-2009// Aus den Tiefen des Netzes in mein Postfach gelandet: DIE KRISE Übersetzung aus dem Spanischen vom 15. 3. 2009 Eine einfache Rechnung und ein eindrucksvolles Ergebnis!!! Eine Überlegung und eine einfache Kalkulation, von einem spanischen Fernsehzuschauer an CNN gesendet. Der Plan zur Rettung der Banken mit dem Geld der Steuerzahler, der zurzeit im Amerikanischen Kongress diskutiert wird, wird die unvorstellbare Summe von 700 Milliarden Dollar kosten, obwohl man den Banken bereits 500 Milliarden Dollar übergab und die europäischen Regierungen ihrerseits Milliarden an die von der Krise betroffenen Banken übergeben werden. Um sich die Dimension dieser Ziffern überhaupt vorstellen zu können, machte ein spanischer Fernsehzuseher folgende Kalkulation: Auf dem Planet Erde leben derzeit 6,7 Milliarden Einwohner. Wenn man "nur" die 700 Milliarden (amerikanischen) Dollar durch die 6,7 Milliarden Bewohner der Erde teilt, bedeutet dies, dass jeder einzelne Bewohner der Erde 104 Millionen Dollar erhalten würde. Mit dieser Summe könnte man nicht nur sofort die gesamte, weltweite Armut ausmerzen, sondern es würde jeder Erden- bewohner automatisch zum Millionär werden. Der Fernsehzuseher, kommt zu dem Schluss: "Es scheint allerdings, dass es ein kleines Problem mit der Verteilung des Reichtums geben wird." Machen wir eine kleine einfachere Rechnung von den Spaniern: Der spanische Staat unterstützt die Banken derzeit mit 30 Milliarden Euro, die aus den Geldbörsen der Spanier stammen. Der Staat wird 30 Milliarden Euros Schulden den Banken abnehmen, um deren finanziellen Kollaps zu vermeiden. Spanien hat nach der aktuellen Einwohnerliste von 2008 46.063.511 Einwohner. Machen wir also folgende Rechnung: 30.000.000.000,-- von Euritos !!!!!!!!!! geteilt durch 46.063.511 Einwohner ergibt: 652,18 Millionen Euros für jeden Spanier! Unter der Annahme, dass im Durchschnitt jede Familie aus 4 Personen besteht, würden auf jede Familie 2.608,72 Millionen Euro entfallen. Schau mal, mit dieser Summe könnten wir doch locker unsere Hypotheken bezahlen. Das ist die Krise! Es zahlt sich aus, uns für dumm anzusehen. Sowohl die Regierung als auch die Opposition lachen über uns. Und wir? Machen wir gar nichts? Verschicke diese Rechnung an alle, die du kennst. Damit sie uns wenigstens nicht für dumm halten. Es ist das Geld wert. Die Berechnung ist das Eine, der Ansatz ist das Andere. //04-2009// Ein Google-Treffer "Tilman Jens" in 03-2009 wurde verschoben wohin er besser passt. Ich stelle es wieder zurück, denn es gibt keinen trash. Ich will nicht die Buchstaben berühren, auch nicht die links. Einfach ein Schnappschuss aus Google. Frage an mich: Wenn ein Vater sehr krank ist aber nicht dort krank wo er einst ein leuchtender Riese war, würde ich darüber als Journalist berichten (müssen)? Wahrscheinlich nicht, denn der Vater ist der Vater und ich kann mir andere Arbeit suchen. Wenn ich Tilman hiesse würde ich da über den Verfall meines Vaters berichten? Nichtmal dann. Was macht der Tilman? "Tilman Jens verteidigt umstrittenes Buch" Da gibt es nichts zu verteidigen. Das Buch ist nicht umstritten, der Tilman ist es. Walter Jens hat uns soviel gegeben! //03-2009//
Walter Jens wusste früher von NSDAP-Karte (so der Standard v.9.2.09 und weiter:) München- Der Tübinger Rhetorikprofessor und ehemalige Präsident des deutschen PEN- Zentrums, Walter Jens (85), hat nach Angaben seines Sohnes über die Existenz seiner NSDAP-Mitgliedskarte früher Bescheid gewusst als bisher behauptet. Laut Focuswill der Sohn des renommierten Geisteswissenschaftlers, Journalist Tilman Jens (54), in seinem Buch "Demenz - Abschied von meinem Vater" (Gütersloher Verlagshaus) Belege dafür publizieren. (APA) ((Und nur für mich die private Frage: Kann / darf man einen toten Vater töten?)) //02-2009// Im Traume gehen eilen wie ein Gott.Noch ist nicht durchgeschlagen meine (leichte) Gehbehinderung ins Traumleben. Noch gehe ich dort eilig und geschmeidig, niemand anrempelnd durch Gassen, über Plätze. Fühle mich frei und leicht wie einst als Jugendlicher und junger Mann, der aus Geldmangel nicht öffentliche Verbindungen nützen konnte (wollte?) und expansiv -mangels anderer Möglichkeit- die Welt mit schnellem Schritt durcheilte, sie aufsaugte. Was bleibt? Lächelnd sehen wie Menschen traben, joggen -um gesund zu bleiben, um länger in dieser einzigen Existenz zu bleiben, um Dienste zu erfüllen, zum Glücke zu eilen. Wohl bekomms! //12-2008// Habe ich meine fünf Sinne noch beisammen? Und sind es nur fünf? Egal. Und wie schon oft gesagt: Heraussehen, Hinaussehen, Durchsehen durch die Löcher meines Kopfes, sehen. Oder auch sein in der sichtbaren Welt? Oder das Hören, schwebend über allen Neben- geräuschen des Kopfes, Gehirns. Fühlen, Tasten, wackeliges Gehen, der Wind im Gesicht und doch Bewegungen, Vorschieben der eigenen Welt in die (Um)Welt hinein und durch bis zum Endpunkt Ziel. Ist das schlimm, dass man nicht mehr richtig in der Welt ist, die Teilnahme nicht mehr unmittelbar erfolgt, sondern ein Grauschimmer, ein gallertig Widerständiges umgibt den alten Organismus, es nicht geweckter Widerstand ist (der ist sofort da mit Macht aus Entsetzen und Ängstlichkeit), sondern es ist als würde die (Um)Welt übersetzt werden. Dafür gibt es sicher einen Namen. Und es ist schön Allzubekanntes zu geniessen, wie aus dem Lehnstuhl heraus. //10-2008// Wie leicht ist es über die körperliche Befindlichkeit zu reden (meine Gutenachtgeschichte hat eine interessante Fortsetzung). Ich bekam eine Brille welche die Fehlstellung der Augen per Prismafolie korrigiert. Nun kann ich nach Jahrzehnten wieder mit beiden Augen mein Hirn mit Bildern füttern; dafür gekauft habe ich Paul Klee Kein Tag ohne Linie von Hatje Cantz, Zentrum Paul Klee Bern, und den Catalogue Documenta 11_Platform 5:Exhibition, alles beim formidablen <zweitausendeins.de> Verlag). Wie schwer oder nicht möglich ist Reden und Fragen über das Eingebettetsein in der Civilisation. Was nützt mir heute im Winter des Lebens Nietzsche oder Buddha oder Freud? Jedoch sie haben genutzt durch ihr Existieren, sie haben mit der Summe ihrer Welt viele Welten bereichert, geordnet, stabilisiert. So auch meine. Lebensfragen, Sinnfragen sind leicht zu stellen, aus unserem Verstehen der Welt heraus; die Fragen sind falsch, die Antworten sind nicht besser. Sie trösten manchmal, sie helfen, sie helfen nicht weiter. Und so soll es sein: Wir enden mit unsprechbaren Fragen auf den Lippen und kein Ansatz von guten Antworten in Sicht. Das ist schon so in Ordnung! //06-2008// Walter Jens im ORF in 04.2008 in einer Sendung über Judas Iskariot, in der dargestellt wurde dass das Bild des Judas im NT möglicherweise falsch ist und Judas eher als treuer Diener seines Herrn die unsagbar traurige Arbeit der Übergabe (nicht Verrat!) an die Obrigkeit einleiten musste, damit das Wort sich erfülle. Dabei ein frischer Walter Jens der in diesem Film aus 2003 Judas als Heiligen darstellte und sich quasi bei ihm entschuldigte. Darauf nahm ich mein Handexemplar von "Am Anfang war das Wort" -die Eindeutschung des Joh.Evglms. durch Jens- und las meine Bemerkung über seine Abscheu vor dem Antijudaismus des Evglms. nach, den er erst Anfang der 90er Jahre überwand und dann diese hervorragende Übersetzung schaffen konnte. Es gab noch einen zweiten Eintrag von mir, vom 6.3.2008: "Tilman Jens über seinen Vater, der seit 5 Jahren Alzheimer hat. Nach T.Jens aufgrund der Aufdeckung seiner NS-Vergangenheit." Ich habe die Sendung gesehen und die umfangreiche Aussagen des Sohns über seinen Vater kopfschüttelnd miterleben müssen. Was immer es ist und war, Walter Jens ist/war ein großartiger Wissenschaftler/Denker/Erzieher! //04-2008// Werde in Zukunft die Links die aus meiner Site rausgehen auflösen, sodass jeder Interessierte sich die persönliche Mühe machen muss die Adresse(n) einzutippen. So kann ich die Haftung unterbrechen? //03-2008// Weiter über das Joh.Evglm: Obwohl die Zusammenstellung sich wehrt, muss ich sie ändern, da ich feststellte, dass mit dem "Mehrheit"- Browser Opera die Lesbarkeit nicht gut genug ist. Auch ist die Erlaubnis für die Lutherfassung, revidiert 1984, abgelaufen und ich nehme die (schönere) aus 1912. Ob an meinen eher kümmerlichen Aussagen etwas geändert werden muss weiss ich noch nicht. //01-2008// Wieso liebe ich das Joh.Evglm. Obwohl als Agnostiker? Gotterkenntnis, Erkennen können das Göttliche, wie geht das? Ist nicht Gottglauben eine Tätigkeit, ein sich fortsetzender Zustand des ICHSELBST, wohl auch geformt durch Erziehung und das was uns (genetisch?) befähigt über uns hinaus zu denken? Und im Schlaf? Wo ist da der Gottglaube? Reicht "eingebettet" sein ohne es zu "wissen"? Kann ich das Joh.Evglm. lieben oder ist ein Zustand der Rührung, des Wiedererkennens gemeint? Und ist das Evangelium mehr als nur frohe Botschaft und daher lesbar und bedenkbar und Bericht (nur) von einem aussergewöhnlichen Menschen, der alles gewagt, alles investiert hat? Oder war es Luther? Hier zitiere ich nochmal: "Weil nun Johannes gar wenig Werke von Christo, aber gar viel von seiner Predigt schreibt, wiederum die anderen drei Evangelisten viel seiner Werke, wenig seine Worte beschreiben, ist Johannis Evangelium das eine, zarte, rechte Hauptevangelium und den anderen dreien weit, weit vorzuziehen und höher zu heben. " Hat mich das in die "richtige" Richtung gebracht? Auch weil das Evglm. mit dem Wortschatz eines Kindes auskommt und höchste Philosophie erschafft? Ist es nur meine Neugierde und leise Verachtung für die Synoptiker? Ausnahme Markus. Wollte ich keine Wundergeschichten über den Offenbarer lesen, sondern von ihm belehrt werden? Ist der Beginn bei Joh. wuchtiger und wichtiger als die Genesis? Beginnt mit "Am Anfang war das Wort" der tatsächliche Anfang? Der Anfang -nicht der Welt- sondern der Anfang des Sinns der Welt! Vieles gibt es zu bedenken, der Glauben muss nicht dabei sein; die Grundaussage über das Lebensproblem kann nur die (vergebliche?) Suche nach dem Sinn sein. //11-2007// Ich werde eine Gutenachtgeschichte erzählen und in ihr entwickeln wie es kommt dass man plötzlich recht ernst krank wird und wie plötzlich Ärzte zur Aufmöbelung Antidepressiva ver- schreiben und sie eingenommen sehen wollen und wie ich dann die mittlere und späte Stoa heraus- hängen lassen muss um dieser Hilfe zu entgehen. //10-2007// |