Die Ordnung der Welt der Ordnung
Das ist keine Wortspielerei sondern soll hinweisen auf unsere
selbstgezimmerte Menschenordnung,
die Ordnung der Welt ist wohl nicht Chaos aber wohl nicht recht
ordentlich zu beschreiben.
Kurzfassung:
AUSSEN, das GANZE der Welt, weil unabzählbar unendlich,
von uns immer von INNEN so eingeschätzt; beliebige TEILE in
ihm, beliebig bestimmbar durch uns als ETWAS; diese
beNAMt von uns mit beliebigen NAMEN, abgestimmt durch / in
der Gruppe, sollen für beliebige TATSACHEN stellvertretend
stehen.
AUSSEN
Unterstellung,
dass das Subjekt meint in einer Welt zu leben, die sein Körper und
ausserhalb seines
Körpers ist.
GANZE
die vermutete Ausbreitungsgröße von 10cm hoch 30,
in der alles enthalten sei, einschließlich jede
Vorstellung
davon ("die Menge aller Mengen"). Auch NAMEN für "Alles", "Welt",
"Universum", "Kosmos",
usw.
INNEN
Unterstellung, dass das Subjekt meint innerhalb seines
Körpers erlebend und erkennend zu sein
(auch gut möglich).
TEIL
Beliebiges aus der Welt im AUSSEN, das durch die filternde Bedingung
des INNEN (des "erkennenden"
Subjekts) wie als Gestalt gelöst, bestimmt
wird und wie als gesichert Erkennbares Anschauung, Erfahrung,
Begreifung erlangt, zum unterscheidbaren ETWAS wird.
ETWAS
Übersetzung des INNEN für den TEIL, wobei das ETWAS
nur ein Gleichnis des TEILS sein kann, von
dem es erregt, erzeugt durch
(innere) Anschauung und nun TEIL der persönlichen Vorstellung von der
Welt des AUSSEN wird. Dann wird es in beliebiger oder (Sprech/Schrift-)
Sprache fixiert mit einem hier
(verbalen) Gleichnis, den NAMEN.
NAMEN
Aufrufbare, einbaubare, lokalisierende Bezeichnung des ETWAS (in
SprechSprache). Der NAME(N) tritt
in Wechselwirkung mit anderen, die
wie er Platzhalter für ein ETWAS sind. Die NAMEN können in verein-
barte
Prozesse eintreten und sich neue (Überbau)NAMEN geben die ihre
erweiterten FUNKTIONEN
und
Beziehungen beschreiben sollen. Die
(neuen) NAMEN der (Sprech/Schrift-) Sprache werden nach eigener
und
Gruppenprüfung stellvertretend zur ganzen Welt, zu Wirklichkeiten oder
TATSACHEN (der Welt).
TATSACHE
Sei NAMEN einer Menge die aus Zusammenschau, Zusammenfassung
abzählbarer Elemente ETWAS
vereinbart wurde(n). Einfache Abschichtung
Welt (das GANZE) zu Sprache, in Sprache nach beliebiger
"Verifikation".
[Nicht behandelt soll werden, warum wir Menschen, über die nonverbale
Kommunikation
hinaus, zu solch einer riesenhaften SprechSprache
gekommen sind.]
Hier wieder ein Versuch eine kurze, einfache
Abschichtung von
der sogenannten Welt
in die Sprache
(in das (auch Körper-) Sprechen von der
Welt), zum Zwecke ein bisschen den Blick auf die unmögliche
Tatsächlichkeit und Wahrheit zu schärfen: ICH (ich
nenne mich so) als TEIL des GANZEN (der Welt)
erkenne (reduziere)
erlerne für mich und auch zusammen (im von der Macht
besetzten Austausch) mit
der Gruppe ein ETWAS (das mir ein TEIL
der Welt ist und nun Referenz meiner und wohl auch der
Gruppe
(wenn auch anders) Übersetzung, Umsetzung des INNEN für
diesen TEIL (der Welt) geworden
ist, wobei das ETWAS nur
persönliches Gleichnis des TEILS sein kann, von dem es
erregt, erzeugt
wurde, immer durch INNERE Erschauung). Der TEIL,
als Beliebiges aus der Welt des AUSSEN (selbst
auch TEIL des
´Ding an sich´ sein könnend), das durch die
filternde Bedingung des INNEN als die
Gestalt ETWAS (Referenz)
lösbar, bestimmbar und mir und (auch) der Gruppe als
gesichert Erkennbares
Anschauung, Erfahrung, Begreifung erlangt.
Also eine Übertritt vom beliebigen TEIL [Element] der
[Menge] Welt zum ETWAS. Das ETWAS beNAME (besetze) ich allein
oder mit Hilfe der Gruppe mit
einem der Gruppe geläufigen
(vereinbarten) NAMEN. Das ist die sprachliche Übereinkunft
für das
ETWAS im GANZEN. Das ETWAS kann wie TEIL sein des
uns wie AUSSEN Seiende der Welt; das
ETWAS kann auch wie TEIL
einer uns eigenen Übereinkunft mit (unserer Vorstellung von
einer Welt in)
unserem INNEN oder mit NAMENS-Clusters sein, also
schon abgeleitet (besetzt) durch INNERE
Anschauung, die das
AUSSEN der Welt nicht (mehr unbedingt) bedarf. NAMEN sind auch
Platzhalter
in Sprache für FUNKTIONEN und Prozesse
beliebiger Art. NAMEN werden auch als Sammler bereits
kreierter
NAMEN verwendet (logische Klammer, Gesamtaussage, Titel,
Zusammenbau aus vorhandenen
älteren NAMEN, etc.). NAMEN sind
wie Knoten in einem vereinbarten Bezugsnetz. Kurz: Alles was wir
vordergründig wissen von der Welt haben wir aus zweiter Hand
(von der Gruppe) oder durch eigene,
immer subjektive, Anschauung
[Beziehung!]. Der direkte tatsächliche Zugriff ist uns durch
uns selbst
verstellt. Alles was wir an Wissen anhäufen mit
diesen Werkzeugen, kann wahr oder falsch sein, mehr
oder weniger
als die (vorgestellte) Welt, aber im Grundsatz UNSCHARF verbunden
durch uns, was nicht
heisst, nicht mit beliebiger SCHÄRFE
jene Welt -die wir mit beliebigen Koordinaten meinen- bestimmen
zu können. Dieses Wissen von der sogenannten Welt mit
beliebiger Schärfe ist ein Modell, an dem
-analog zur
Zivilisation- weiter gearbeitet wird. So entwickelt sich das
Modell grenzüberschreitend und
verwischt die Unfähigkeit
private Erkenntnisse mit entsprechender Genauigkeit global zu
übertragen.
Über die Sprache die man sprechen, lesen
und schreiben kann. Wenn ich schreibe setze ich Zeichen
für
das gesprochene Wort der (Sprech-)Sprache. Ich reihe Zeichen
aneinander, deren allgemeine Be-
deutung ich gelernt habe. Sie
WERDEN [WERDEN Sei NAMEN nicht für das Seiende das geworden
sei, sondern für fortwährendes Ausbreiten des GANZEN
und seiner TEILE in eine abzählbar unendliche
Größe.]
geschriebene Sprache, die ich auch sprechen kann. Ich schreibe
meine (Schrift-)Sprache für
meine (Sprech-)Sprache, die TEIL
der allgemeinen (Sprech-)Sprache sei. Ich glaube, dass Sprache
Vermittlung ist für ETWAS, das TEIL meiner Welt ist. Das
ETWAS sei Erkenntnis meiner Welt des
AUSSEN , durch mich INNEN
begründet und fortwährend erneuert, dann aber von
AUSSEN mit einer
Benennung, einem NAMEN mir befohlen, beschworen
worden. Ich will die innige Verschmelzung NAMEN
mit meinem ETWAS
fördern, will es lernen und behalten und verknüpfen mit
NAMEN die in mir ähnliche
Stimmung erzeugen. Das ETWAS, als
TEIL meiner/aller Welt, wird durch sein gehäuftes Auftretens
in der
Welt (die ich erkennen kann) in mir zu einer Gestalt
verdichtend verarmt und frohgemut erkennbar, erlern-
bar. Das was
sich als ETWAS darstellt ist nicht die tatsächliche
Wirklichkeit des TEILS der Welt sondern
dessen erkennbares Abbild
wie es sich in mir bilden kann (muss). Was gelernt wird ist das
Lernbare von
der Welt und nicht die Welt. Die private Besetzung
des ETWAS mit einem NAMEN ermöglicht die Über-
tragung
ins Allgemeine. Der NAME 'Stein' für ein ETWAS, einer
erkennbaren TATSACHE meiner/aller
Welt ist wahr, wenn alle die
Sprache sprechen oder schreiben für dieses ETWAS der Welt
(in der ich
mich und sie sich befinden), einverstanden sind mit
den NAMEN 'Stein' und diesen immer verwenden.
Die TATSACHE
'Stein' in der Welt wird dadurch nicht wahr oder falsch, weil der
NAME immer nur Ablei-
tung ist aus einer Welt die sich
offensichtlich TEILhaft bestimmen lässt; das Nichtableitbare
kann beliebig
größer oder kleiner als das Nicht-TEIL-
bare der Welt sein. Das Nicht-TEILbare muss nicht das GANZE
der
Welt sein. Das GANZE ist unbestimmbar aber nicht unendlich.
Logik, die versucht, mit der ihr eigenen
(beliebig logischen)
Methode der Durchordnung, einzudringen in das TEILbare was das
ETWAS 'macht'
und zum nächsten abgrenzt, muss scheitern,
weil die Unschärfe der Abgrenzung beliebiger TEILE im
GANZEN
zu anderen TEILEN nicht aufhebbar (wenn auch bestimmbar) ist. Die
TEILE, die uns privat zum
ETWAS werden, sind beliebig
<(4)dimensional> geschichtet und können beliebig viele
TEILhaben zuein-
ander bilden, gleich der beliebigen Koordinaten
die sie bestimmen suchen. Das ETWAS was von uns
beNAMT wurde wird
Element unserer privaten sprachgebunden Vorstellung von der Welt.
Die ETWAS
die wir nicht beNAMEN (können) sondern als
beliebige Gestalt in unserem privaten Erkennen von der
Welt
halten, sind nur in dieser Gestalt vermittelbar und bleiben daher
private (Vorstellung). Sprechen oder
Schreiben der Sprache soll
beNAMte private ETWAS allgemein machen. Wer meine (private) Menge
Sprache auf- nimmt gleicht sie ab mit seiner BeNAMung seiner
(privaten) Welt. Was bekanntes Allgemein-
gut scheint, wird
aufgenommen und verarbeitet; was nur durch mich bestimmt, wird
überlagert durch die
Selbstbestimmung des Empfängers.
Dabei werden meine zu sehr privaten NAMEN für meine privaten
ETWAS mir angelastet als Unwahres; der Empfänger beurteilt
mich nach meiner Fähigkeit Privates allge-
mein zu übergeben.
Es ist nicht möglich alles vom ETWAS und alle ETWAS zu
übergeben, weil das durch
mich begründete Wissen vom
ETWAS unscharf durch mich ist. Sogar ein zuvor vom Anderen
überge-
bener NAME wird durch meine Rückführung auf
mein privates ETWAS unscharf und gäbe ich so- fort
zustimmend den NAMEN zurück, wäre er weniger
(allgemein) wahr geworden. So wird gesprochen mit
der Untermenge
des ETWAS, dem Allgemeinen nicht mit dem Besonderen. Ich glaube,
dass Sprache für
das stehen soll, was sie selbst nur sein
kann: die Sprache ist beliebig verallgemeinte Vermittlung des
NAMENS vom ETWAS. Sprache soll 'Erkanntes' vermitteln, jedoch ist
die Erkenntnis von der Welt nur
Absprache, beNAMUNG über das
ETWAS, dem uns zugänglichen TEIL der Welt und so ist das zu
Vermit-
telnde der (private) TEIL des zum (privatem) ETWAS
gewordene, und nun mit (allgemeinen) NAMEN
getaufte Element des
GANZEN . Das 'Denken' der Sprache. Nach Besetzung der ETWAS mit
NAMEN
ist Sprache geworden. Nach mehr als nur Auf- rufen der
NAMEN, nämlich durch Reihung, erweitert sich
die Sprache
zwangsläufig in ein vorher und nachher, ein oben und unten.
Die Folge der NAMEN erzeugen
eine neue Art von (Aussage) NAMEN,
eine neue Menge, deren Elemente durch ihren ORT im Satz und
ihrer
Folge ZEIT wirken. Beispiel: Ich habe offensichtlich zwei Teile
des GANZEN erkannt zu (gleiche ?)
ETWAS. Deren NAMEN wurde mir
mit 'Stein' vermittelt. Ich will meine Erkenntnis (von meiner
Welt) den
Anderen mitteilen. Ich schreibe die zwei NAMEN auf und
zwar so: 'Stein' 'Stein'. Die NAMEN für die
ETWAS aus der
Koordinatensicht (die ich mir zB selbst erkrabbelt habe) weiss
ich (noch) nicht: Ich weiss
nicht wie die NAMEN von vorne,
hinten, oben, unten, groß, klein usw. lauten. Da zB mein
Geschriebenes
wie alfabetisiert (!) und keine bildliche Näherung
wie Ideogramm, Piktogramm sein soll, wird der Empfän-
ger es
so einschätzen (müssen) wie er es für richtig
hält. [ Die Unterscheidung Buchstaben-, Silben-
Bilderschrift ist nicht wichtig, da alles Abgeleitete bei der
Übertragung ´verschmutzt´ und unschärfer
wird.]
Richtig in seinem (auch erkrabbelten) Weltverständnis,
Weltbegreifung: Die Elemente 'Stein' und 'Stein'
wird er in der
Reihe ihres (auf- geschriebenen) Auftretens einschätzen,
dass wohl der wichtigere 'Stein'
(wohl mir als wichtigere,
bedrohlichere (?)) zuerst aufgeschrieben wurde und der weniger
wichtige danach
(im Schatten des wichtigen stehende). Die von mir
durch mein Schreiben an den Anderen gebildete
Menge '2Steine'
liefert weitere Erkenntnis: Zwei ETWAS haben eine dem Leser
unbekannte Beziehung,
die ich entdeckt habe und nun mitTEILE.
Diese (unklare aber nicht beliebige) Beziehung überlagert
die
pure Aufzählung: aus zwei ETWAS wird durch Herausgriff
und Zusammenführung eine wechselseitige
Wertigung, die als
Programm (Idee) eine übergebautes Drittes errichtet. Dieses
Dritte ist kein ETWAS
(aus dem AUSSEN ) und hat keinen NAMEN,
aber es existiert im Sprach-System und in der Anschauung
des
Anderen und meiner. Dieses Dritte ward zur zwingenden
Zusammenschau einer Summe (in sich
unklar) gebildet worden und
ist m e h r als ihre zwei ETWAS, jedoch ist es nicht im AUSSEN !
Im Sprach-
System wird die Idee von den zwei (wohl harmlosen)
Steinen erzeugt und erhalten, bereit zu weiterer
Vermittlung.
Diese Sprach-Logik, die sehr viel vom Begreifen (Angreifen) und
Verstehen der dinglichen
Welt in sich axiomatisch hält
(selbst das Axiom eine Folge des Lernens in der Welt ist !),
bindet in sich
beliebige Sprachen die ihren Schatz an NAMEN in
ihr WERDEND anwenden, wobei die Stellung der
NAMEN zu anderen ein
beliebiges Gleichnis der Welt der ETWAS sein soll. Die NAMEN
jedoch lösen
sich im Gebrauch WERDEND ab vom einst sie
erregenden ETWAS, WERDEN heraus (weiter) entwickelt
und formen
sich zusammen fassend als neue Mengen über oft aufgegebene
(durch modische Umlastung
auf andere), beliebig verschiedene,
Elemente NAMEN in eine Art nächste Dimension von BeNAMung
die nichts an Unschärfe verloren hat. Die Deckung NAME ist
gleich ETWAS ist gleich TEIL (der Welt)
bleibt fließend und
verschleiert. Die Sprache entwickelt wie alles WERDENDE
Eigenleben, wächst über
sich, beliebig geschichtet,
hinaus und überwindend die logische Durchordnung mit Hilfe
dieser. Die
TATSACHE 'Stein' wird in der Reihe ORT und in der
Reihe ZEIT im Zusammenhang mit anderen
TATSACHEN bestimmt und
dort schwebend bereit gehalten den Ansprüchen der Anderen zu
genügen
oder zu entkommen (mit der Reihung der Namen zum
'Satz' beginnt der Übertritt von der privaten Sprache
zur
allgemeinen Sprache). Zwingend wird das Sprachgleichnis der Welt
zur Sprachwelt ausgebaut, die
als beliebige Gestalten einfliessen
in das Allgemeine der Idee (von der Welt). Der Weg zurück
ist nicht
möglich: Wenn (Sprach)Logik versucht das mit ihren
Möglichkeiten Geschaffene, die Ordnung der NAMEN
zueinander
zurück zu bauen, löst sich die Grundlage der Aussage
-die anschauliche Machtbeziehung-
auf und damit die wichtige
erweiternde Funktion aller NAMEN. Logik, Logistik, Ordnung,
Gleichnis (des
Gleichnisses), Form und Stellung der NAMEN, jede
Ausbeute an (Sprach)Erkenntnis in Sprache sind
FUNKTIONEN des
Sprach-Systems. Dies ist dann arbeitsfähig, wenn jeder Satz
in sich konventionell
logisch wahr ist. Da Sprache immer nur
gleichnishaft sein kann (zu einer Vermutung die ausserhalb des
Sprach-Benutzers begründet wurde), ist Sprache nur innerhalb
ihres Systems wahr; ihre Verbindung zur
TATSACHE der Welt kann
fast beliebig nachgebessert werden ohne dass sie sich dem Erreger
nähern
könnte. Sprache ist eine Möglichkeit von
mehreren, die Welt in logische Form zu bringen (und halten):
Logik und Form der Sprache ist dem erlitten Erlernten des AUSSEN
nachgeformte Ab-SPRACHE und
will eine Welt nachbauen und so den
Austausch von beNAMten in Besitz ergriffenen ETWAS.
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