EDV-Ecke

Da ich seit 1984 im EDV-Bereich tätig bin werden Sie hier nicht das Neueste lesen können.
Dazu empfehle ich per g* den Blog "Caschys Blog" zu suchen. Der Autor Carsten Knobloch ist
hervorragend informiert und stellt beide PC-Welten überaus interessant vor.

Schlimm genug dass dieser Spitzenmann nach jahrelangem Leiden gestorben ist. Was bleibt ist das Zuwachsen, Zusammenwachsen der User zu einer Gemeinde (die recht ordentlich "vernetzt" ist).
Ich habe mir früher keinen Apple leisten können, ich schrieb nur für DOS und dann Win. Alle Leute die auf Unis oder in Werbeagenturen arbeiteten hatten Apple. So konnte ich nur am Rande verfolgen, das Neue, Besondere. Mein Mobil gilt nur als Nottelefon (bin ja nicht mehr so fit). Das iPad wäre was, wenn man im Freien damit lesen könnte.
Wenn Gates das Marketinggenie ist so war Jobs das kreative Genie.//10-2011//


Man muss einen eReader haben, also bestellen im Versand. Anschalten, den Stick mit vorbereiteten Texten in den PC, vom PC in den Reader kopieren. Die Texte waren in üblicher Ordnung (nicht zu tief verschachtelt) und wurden so übertragen. Fertig. Den Reader anschalten. Der hat ein Betriebssystem so ungefähr wie Linux. Kann natürlich nicht allen HTML-Links folgen. Kein Text zu sehen. Und dann, nach Auflösung der 1 bis 2 Ebenen-Ordnung endlich was zu lesen, wenn auch ohne Umlaute (die sind einfach weg -das ist gut wenn man Lyrik lesen möchte,es verfremdet, macht das Wort tiefer). Das Teil wird zurück geschickt mit der Frage ob es E-Ink Reader mit Umlauten gibt. Gibt es nicht, so lakonisch die Firma.
Jetzt eben lese ich in einer großen Tabelle dieser Firma die diversen Updates für den Reader, auch für Umlaute. Wollte eine böses Mail schreiben, habe aber "das gibt es nicht" Mail bereits gelöscht. So ist das wenn man als alter Mensch sich um neueste Sachen kümmern möchte.//06-2011//


Die Zeit vergeht und die "Technik" holt ein und auf. Als es noch Zentralrechner gab mit Terminals ab der mittleren Datentechnik, da war es mir als würde der dann kommende "persönliche Computer" nicht die Lösung sein können. Der Weg zum vollständigen Arbeitsgerät war unvorstellbar kompliziert. Und schon damals gab es viel Meckerei über Microsoft und seinem "beherrschenden" MS-DOS. Apple aber war eine hochwertige Insel.
Und heute gibt es im Ansatz die "Wolke" und die PC´s mit ihren schönen Betriebssystemen und Programmen werden sich wiederfinden in einer Art "Netz", als Terminal...//06-2011//


Kein Ärger mehr mit dem Drucker, da wohl der Kopf eingetrocknet ist und auch die Bestellung und Einsatz eines Reinigungssets nichts bringen wird. Fatal an dem Drucker ist / war das Nichtrucken wen EINE der 5 Patronen leer geworden ist. Da lobe ich mir HP, da wird weiter gedruckt, in Blau, wenn zB die schwarze Farbe zu Ende gegangen ist. Eine Lösung soll es angeblich geben: Den Druckkopf demontieren und in destilliertes Wasser legen. Wer baut den Kopf ab und wieder an. Eine Firma? Um diese Kosten gibt es einen neuen Drucker.
Fazit: Bei Tintendruckern jeden Tag (irgendwas) drucken und vorher die "kompatiblen" Farbpatronen ausprobieren und nicht nur lagern.//06-2010//


Ärger mit den sogenannten kompatiblen Tintenpatronen. Die Druckerhersteller verfeinern ihre Chip-Abfragen und die Zulieferer hinken hinterher mit der Produktion der Billigtinten. Nun, ist das korrekt, die Druckerfirmen um ihren gerechten Lohn beim Tintenverkauf zu bringen? Wenn die "kompatiblen" Produkte in der Qualität stimmen, obwohl die Patronen nur ein Drittel oder weniger kosten, so gibt es 2 Möglichkeiten:
1) Die Nachbauer verlieren Geld und gehen alle pleite.
2) Die Originaltinten sind -ehem- hochpreisig.
Dritte Möglichkeit, die Billigtinten funktionieren nicht, der Drucker weist sie ab und man sitzt auf seinem Tintenschnäppchen und kann Drucker und Tinte versenken.
Nachtrag zum geliebten OPERA. Habe Version 10.53 installiert. Brachte den Mail Index durcheinander; habe alles doppelt wie schon vor Jahren. Hatte alles doppelt, denn das neue OPERA ist wieder aus dem Rechner.
Zum guten Ton gehört es über Microsoft und nun Google zu schimpfen. Google Chrome, von Anfang an klappte es . Ok, keine Mails. Da gibt es Lösungen.//05-2010//


Wieder in der Win-Welt musste ich zu meinem Missvergnügen (und auch mit leichter Trauer) feststellen, dass die neueste Version vom Browser OPERA Druckprobleme hat, speziell wenn man Mails ausdrucken will. Die üblichen Probleme, dass der Druck oft nicht dem Bildschirm entsprach, die kenne ich bei diesen Browser, den ich seit Version 3 oder 4 benutze. Schade drum. In den Foren wird auch beklagt die eher lose Verbindung OPERA und Drucken.
Habe Version 962 raufkopiert, nun kann ich die Mails wieder ausdrucken.//04-2010//


Um endlich die Geschichte von DOS-dBASE zu WIN-dBASE zu Ende zu erzählen: Um den Anforderungen der Krankenkassen zu genügen wurde ein bei den Kassen zertifiziertes Windows- Praxisprogramm gekauft. Ich achtete darauf, dass dieses Programm (laut Werbeaussage) auf dBASE- Technologie basierte. Da die Ordination nicht auf Windows umgestellt werden sollte, musste ein Zwischenprogramm her, das die DOS-Daten Win- gerecht konvertieren sollte, usw.
Ich durchsuchte mit einem Assembler-Editor (dh: diese Editor verändern beim Laden das Programm nicht) das ausführende Programm nach einem Hinweis mit welchem Softwarekern es programmiert worden war. Mit run-time kam ich nicht weiter, so tippte ich mich mühsam mit "ver"sion durch das typisch große Win-file. Endlich wurde ich fündig. Der Programm-Kern hiess "Alaska". Nun suchte ich unter "Alaska-Programm" in g*. Dann suchte ich mir eine Firma aus, die das Programm vertrieb. Ich schilderte per Mail die Aufgabenstellung und ob sie ein Transferprogramm schreiben könnten. Zuvor sollten sie mir ein Tool schicken das die Win-dBASE files öffnete, sodass ich die Strukturen mit dem Dos-dBASE abgleichen konnte.
Nach einigen Hin- und Her in der Source war ein (fast fehlerfreies) Programm fertig, das die files der Ordination auf Windows konvertierte, dort im gekauften Programm Dateien einrichtete, Felder auffüllte, records fortschrieb, usw. Dann musste nur noch das Abrechnungsprogramm gestartet werden und schon kullerten die ordnungsmässig beschriebenen Disketten mit den Abrechnungsdaten aus dem Rechner.
Fragen Sie mich nicht was das Programm gekostet hat! Um dieses Geld hätte ich ein ganzes Alaska- Programm mit erweiterter Entwicklungsumgebung kaufen können, aber ich hatte keine Lust in dBASE- Clones herum zu programmieren.//04-2010//


Muss wieder auf die Win-Welt kommen, da die händische Umsetzung der auswuchernden Textzeilen bei verschiedenen Monitorgrößen extrem langweilig ist. Obwohl ich in 25 Jahren abertausende Programmierstunden lustvoll abgeleistet habe, will ichs heute nur mehr leicht. Trotzdem sah ich ein bisschen bei SELFHTML (das Beste auf diesem Gebiet) hinein und wandelte meine Texte in Tabellen um. So kann ich die einspaltigen "Tabellen" bei jedem Monitor einsetzen, der mindesten 1024 Pixel Breite darstellen kann.
Das ist recht einfach:
Nach /HEAD und body kommt die Tabelle:
               
                TABLE
                 summary="Text" WIDTH=780 BORDER=0
                  TBODY
                   TR VALIGN=TOP
                    TD WIDTH=780
        
             ==== hier ist Text / Grafik ===  
         
                   /TD
                  /TR
                 /TBODY
                /TABLE
die "780" ist meine Breite der Tabelle. So habe ich das primitiv gelöst (es geht noch einfacher), ein Web-Programmierer würde nur mehr den Kopf schütteln...//03-2010//


Bevor ich den abenteuerlichen Weg DOS-dBASE zu WIN-dBASE beschreibe, möchte ich kurz erzählen
wie zusätzliche Programme in die Interpreterstruktur eingebaut wurden, letztlich aber als Zwischen-
stufe (DOS-Kernel, Compiler, stand-alone files) ein dBASE kompatibler Compiler (dBFAST) verwendet
werden musste.
Das Programm wuchs mit den zusätzlichen Aufgaben. Bald waren über 300 Module im Einsatz, die sich
nur widerwillig in den sogenannten oberen Teil des RAMS (nur 1 MB!) laden liessen, auch tummelte sich
dort ein völlig unkontrollierbares Cache des Netzwerkes. Ferner nahm sich dBASE beim Öffnen neuer
Dateien für die Index-files zusätzlichen Speicher und wenn das nicht mehr möglich war gab es kryptische
Meldungen. Also suchte ich einen Compiler der das recht große Interpreterding aus den PC schaffen
sollte. Clipper, ein kompatibles Programm mit Compiler und sehr schnell -speziell beim Indexieren-
war leider zu groß beim Einsatz aller Programmteile und die Overlay-Struktur war mir zu kompliziert. Heute
mit WIN ist alles auf Nachladen und Rausschreiben ausgelegt, damals war das recht kompliziert und
fehleranfällig. Ich fand den Compiler dBFAST von Computer Associates (den gibt es heute noch, auch für
WIN). Ein run-time-Modul wurde geladen, in dem alles drin war um die Compilate auszuführen. Die Pro-
gramme waren winzig und wurden nach Abarbeitung wieder entfent. Ein idealer Zustand. Ferner konnten
ganze eigenständige (stand-alone) Programme geladen werden, so verwendete ich Clipper.exe Files
für größere Angelegenheiten. Leider wurde bei der Jahrtausendumstellung die Datumsfrage (Index!) nicht klar
gelöst. Ich musste mich von diesem System verabschieden.
Inzwischen gab es dBASE IV, schien mir aber nicht ganz logisch und sicher. Ich griff auf dBASE 3+ zurück,
ein stabiles, schnelles Programm; ich optimerte die Module, alles funktionierte. Da beschlossen die Kranken-
kassen die Positionsabrechnung nicht mehr per Krankenschein sondern mit Diskette in WIN-Format
zu fordern.//03-2010//


dBASE im Einsatz als Ordinationsverwaltung.
Schon in den 80er-Jahren wurden Programme für Ordinationen eingesetzt (ich will nicht die
monströsen Krankenhausprogramme erwähnen, sondern nur die auf Praxen zugeschnittenen).
So wurde für eine Praxis -bevor sie in die Karteienwelt untertauchen (untergehen?) konnte-
ein kleines dBASE-Programm entworfen, das auf einem IBM-Kompatiblen lief und mit zwei
5,25 Zoll Diskettenlaufwerken (!) auskommen musste. Auf der Disk A war das DOS und dBASE
und das Ordinationsprogramm, Disk B hielt die Daten. dBASE hatte einen Memory-Editor, der
per Link vom Patienten erreichbar war und man bequem die Krankengeschichte unterbringen
konnte. Leider erzeugte das Memory-Feld bei jeden neuen Text -oder noch schlimmer- beim
Editieren des vorhandenen Textes einen Anhang der an den bisherigen Text angespeichert wurde
und so erreichten die Dateien schnell einen unerwünschten Umfang, der auch noch logisch
begrenzt war..Also wurde beschlossen die Texte auf die quasi unbeschränkten records der
Datenbank auszulagern. Besorgt wurde eine Festplatte (hatte damals ein Vermögen gekostet),
dabei wurde auch gleich ein kleines Netz installiert und ein 2.PC angeschlossen.  Dieses Netz
(dLink) wurde laufend erweitert und war recht schnell und befriedigend, jahrzehntelang.
Das Problem war, dass der bestehende Editor von dBASE nicht verwendet werden konnte be-
liebige Texte in die fortlaufend erweiternde Datenbank zu schreiben (zuletzt waren es fast zwei
Millionen Sätze (=records) plus Hunderttausende anderer in denen die Leistungen, die Kassen-
Positionen, Impfungen, usw. untergebracht waren.
Zuerst musste ein Editor mit der Datenbanksprache geschrieben werden und danach ein Tool
das mit einem Schwupp dessen Inhalt in die indexierten records unterbrachte. Also wurde eine
Edit-Zeile kreiert, die jeden Tastendruck vermerkte und unterschied ob die Zeichen alfanu-
merisch oder Sonderzeichen (wie Zeilenvorschub oder Cursorbewegungen, usw.) waren. Wenn
die Zeile voll war wurde "gewrappt", dh die Zeile wurde mit dem letzten Wort in eine neue Zeile
umbrochen die virtuell erzeugt war und nur als Vorbereitung zum endgültigen Schreiben in die
Datenbank (=appenden) diente. Der Editor erlaubte beliebige Korrekturen, man konnte in frü-
here Zeilen zurück kehren, löschen, etc. und die Zeilen rückten entsprechend nach oben. Eines
konnte der Editor nicht die Worte richtig zu trennen, das musste selbst gemacht werden oder
hinnehmen dass Riesenlöcher im Textblock entstanden wenn ein besonders langes Wort
gewrappt wurde.
In der Fortsetzung werde ich berichten wie es plötzlich geheissen hatte, die Leistungen per
Windows-Software in vorgegebenen Satzformaten den Krankenkassen zur Abrechnung zu-
kommen zu lassen und die Ordination weder bereit war mit Windows zu arbeiten, noch das
DOS-dBASE eine Verbindung zu Win aufnehmen konnte. //02-2010//

Monitore
haben heute großteils die analogen Bildschirme abgelöst. Abgesehen, dass
sie ein schärferes und kontrastreicheres Bild liefern (wenn auch nur in einem Modus),
werden sie immer preiswerter und viele User sehen nun die Websites mit "neuen" Augen,
leider auch die, welche wie diese hier mit einfachsten Mitteln gestrickt werden. So werden
die Textdarstellungen plötzlich durch die überbreiten Schirme fast zu unlesbaren Band-
würmern. Da mir von Anfang an die Lust auf die Möglichkeiten eines aufwändigen Webeditors
/ Webgenerators fehlte und ich die Website sehr einfach halten will (Info vor Ästhetik)
bleibt mir nichts anderes übrig, entweder alles vorformatiert (PRE) zu schreiben oder
mühsam mit einem Webeditor auf Basis Mozilla oder openoffice oder Word, etc.,
das Bisherige an Text nach und nach "zu Fuss" zu formatieren. So trenne ich die
überlangen (selbstumgebrochenen) Zeilen ungefähr auf das HD-Format, das bei 1024x768
liegt, also Laptops mittlerer Preiskategorie. Auf dem großen Schirm wird der Text
nun zur eher schmalen Spalte. Siehe hier. //02-2010//

avast.com, Google Chrome, zwei Namen, zwei Produkte die sich nun eher verschmelzen
scheinen. Der Virenscanner Avast wird in seiner Version 5 empfehlen den neuen Browser
Chrome von Google zu installieren. Habe nun in diversen Blogs und Foren die Aufregung
gesehen, dass Avast eine funktionierende Webadresse verlangt um den Schlüssel für das
(Freeware) Programm senden zu können. Abgesehen dass beide Programme hervorragend
sind (speziell der Browser kann wirklich ALLES darstellen und auch der Ausdruck ist makellos),
verwundert mich die Scheu der User vor der Herausgabe gewisser persönlicher Daten. Ich
meine nicht den Schwachsinn im Web 2, sondern Allgemeines.
Gegen die (teils berechtigte) Angst vor dem "gläsernen" Bürger habe ich zwei Dinge aufzuführen:
1) vor kurzem war doch der missglückte Anschlag eines Afrikaners, der trotz Warnung seines
Vaters an die massgeblichen Stellen, in ein Flugzeug steigen konnte. Wieso wurde er nicht
vorher entdeckt? Die Datensammlungen (auch die PC-Anschlüsse im Internet) sind vorerst
völlig wertlos wenn sie nicht verarbeitet werden. Offensichtlich haben die Überwachungsstellen
in USA zuwenige Profile entwickelt, als dass die "Suchmaschinen" der Überwacher die Daten
erfolgreich abgrasen hätten können: ohne sinnvolle Fragen keine Antworten, und das trifft auf
alle Datensammlungen zu.
2) seit Jahrzehnten gibt es das sogenannte Directmailing. Ohne Internet werden Daten zusammen
geführt; ich weiss aus eigener Arbeitserfahrung dass bereits in den 70er Jahren jederzeit eine
Gruppe von Personen aus einem Landstrich, Gemeinde, Stadt postalisch lokalisiert werden konnte
(zB das Profil: Zahntechniker, unverheiratet, männlich, mit PKW, in XXXStadt wohnend, etc. Und da
wurde gefunden und man konnte die Werbung / Nachricht recht verlustfrei per Brief / Prospekt an
die Haushalte schicken). Das war keine Zauberei, entscheidend war die Frage. //01-2010//

Zurück in die 8Bit-Zeit. Leider wurde das Projekt nicht über Jahre klinisch eingesetzt da der verant-
wortliche Professor einen Ruf nach München erhielt und ihm folgte und so schlief es unter dem eher
wenig interessierten Nachfolger, bedingt auch durch Beschwerlichkeit des Betreibens mitten im Intensiv-
Geschehen, ein. Glaube, dass der Ansatz auch ins Börsegeschehen übertragen werden kann, ist doch
die Idee einer eher "unterirdischen" Verknüpfung vieler Daten nachdenkenswert. UNI STUTTGART //10-2009//

Die moderne Welt lässt mich nicht los. Nun Blackberry. Anbei ein Mail an die Firma RIM.
Mon, 05 Oct 2009 20:33:48 +0200
Sg Herr Schoenfeld,
ich habe die relevanten Programme vom Provider runter geladen, tatsächlich bräuchte das
BlackBerry 8310 ein Update der Firmware. Machte ich nicht, da alles gelöscht würde. Habe
wohl gesichert, da kein Viewer vorhanden nicht klar was da gesichert wurde. Mit dem Medien-
Manager habe ich mehrmals die Erweiterungskarte beschrieben, gelöscht und formatiert und
neue Ordner angelegt und wieder gelöscht. Nun hat das BlackBerry 8310 endlich die Karte
erkannt und schreibt in Schneckentempo die Bilder. Direkteinstieg per Hardware in die
Kamerafunktion verhindert den Zugriff auf die Karte. Da wir das Gerät mit einer nicht initiali-
sierten 1GB-Karte erworben haben, erhebt sich die Frage ob bei der Endfertigung das
Ansprechen der Karte geprüft wird. Software erinnert fatal an WIN 98.
Trotzdem vielen Dank!

Vorher schrieb RIM:
On Tue, 29 Sep 2009 20:43:08 +0100, Bjorn Schoenfeldt [bschoenfeldt@rim.com] wrote:
Guten Abend,
Ein Software-Update ist immer empfehlenswert. Die jeweils letzte freigegebene Version
finden Sie auf www.a1.net im Support-Bereich. Wenn das Gerät verschiedene SD-Karten
nicht erkennt, weist das schon auf einen Defekt hin, allerdings ist das aus der Ferne natürlich
schwer zu diagnostizieren. Für das Update benötigen Sie den BlackBerry Desktop Manager,
der auf CD beim Gerät beiliegt. Alternativ können Sie den DTM aber auch unter blackberry.com
runterladen (sehr grosse Datei).
Beste Grüsse Björn Schönfeldt
Sent using BlackBerry - best-in-class wireless handhelds.


Musik digitalisieren
Habe nun endlich mich aufgerafft und die MAGIX-Anlage aktiviert. Im AUTO-Modus lassen sich
recht entspannt digitale Files von der Schallplatte machen. Es gibt viele Möglichkeiten die Qualität
der digitalisierten Aufzeichnung zu optimieren. Werde mich da herantasten. Meine erste Platte ist
BRAHMS KL.Konzert No 1 mit Arrau und Haitink, an der ich mein Glück versuchen werde. Meinen
Eindruck im Vergleich Gould, Bernstein werde ich woanders unterbringen, erstmal muss hier noch
digital gefeilt werden. //09-2009//

Der Computer den ich mit dem Softwarebundle kaufte hiess Kaypro und war einer der ersten
tragbaren PCs auf CP/M Basis. Er wog ca 15kg und hatte zwei 5,25 Zoll Diskettenstationen
(später gab es auch eine eingebaute Festplatte mit 10MB). Mich interessierte vor allem dBASE II
(damals die aktuellste Version). Kurz gesagt dBase war eine sogenannte relationale Datenbank,
die zum Unterschied der Großrechner den Index, auch mehrere, in eigenen Datei(en) hatte.
Die Datensammlung erfolgte sequentiell -wie sie anfielen- in einem starren Zeilengerüst (records),
das in Felder unterteilt war und das viel Platz verschlang; eine Möglichkeit zusätzliche Daten neben
der Datei anzulegen war über einen (Felder)Link in eine Memodatei gegeben, die leider von Anfang
an schlecht editiert werden konnte.
Das Ausserordentliche an dBASE war die Indizierung nach beliebigen Feld-Bedingungen, wie nach
Name, Alter, Preise usw. Das System war eine Sensation und war plötzlich überall im Einsatz, bis
hoch hinauf in die Mittlere Datentechnik. Zu der Zeit wurde auch die Datenbank entwickelt auf der
heute großteils die Daten des Internets laufen, aber das ist nicht meine Geschichte. Eifrig entwickelte
ich mein medizinisches Monitoring auf dBASE weiter und musste zu meinem Entsetzen feststellen,
dass dBASE II keine Quadratwurzelfunktion hatte, die Kern meiner digitalisierten Ableitungen war.
Ich fand dann die Lösung bei Heron und setzte sie in die Datenbanksprache (einer Mischung aus
Basic und Pascal) um. Jetzt beim Schauen im Netz fand ich eine sehr gute Einführung von einem
Lutz; zu finden in [http://www.zum.de/Foren/mathematik/archiv/a86.html]. Mein Programm sah so
aus (hier in Basic, vielleicht hat jemand noch ein Basic-Programm zum Ausprobieren):
REM Quadrat-Wurzel nach Heron per Interpolieren
CLS
INPUT "Radikand "; rad
REM start ist eine Hilfszahl zum Interpolieren
start = rad
REM zahl wird initialisiert
zahl = 1

DO
REM Übergabe VOR Berechnung
start0 = start
zahl = (rad / start)
start = .5 * (start + zahl)
REM wenn Wurzelwert(e) NACH Berechnung gleich dann Abbruch
IF start0 = start THEN
EXIT DO
END IF
LOOP
PRINT "Wurzelwert "; start
END
//08-2009//

Bevor ich mich über Datenbanken und speziell dBASE auslasse (war damals eine Sensation),
möchte ich kurz erzählen wie ich zu dBASE kam. In den Zeitschriften war noch nicht viel zu lesen,
viele User waren auf Spiele aus (Strichmännchenbasis). c´t begann sein Erscheinen und setzte
sich sofort vom Home-Computer-Markt ab und wurde und ist wahrscheinlich die anspruchsvollste
deutschsprachige Computerzeitschrift.
Wer nach Neuigkeiten aus war, ging in die diversen Computergeschäfte. Eines fand ich am Wiener
Donaukanal, es verkaufte neben den Apple II auch Bügelmaschinen und Strickmaschinen. Jeder der
auf sich hielt wollte Computer verkaufen, es war/ist die Mode geworden/geblieben.
Ich glaubte zu dieser Zeit mit einem Kalkulationsblatt auskommen zu können; diese in Assembler
programmierten winzigen Programme boten ausserordentlich Funktionen, man konnte Texte erstellen,
Berechnungen ausführen ("Was wäre wenn"), Statistiken entwickeln, kleine Datenmengen verwalten
und blitzartig logisch auffächern und strukturieren. Grafik gab es auch, generiert aus den Daten, usw.
In diesen Laden wurde mir auf Apple II eine Datenbank vorgeführt die unwahrscheinlich viele Daten
verwalten konnte, wesentlich mehr als die modernen Maschinen hardwaremässig bereitstellen konnten
(Festplatten hatten damals bis zu 10MByte Fassungsvermögen, die sequentielle Bandspeicherung
der Mainframes war eine andere Technologie). Nach einigen Besuchen war mir klar, dass abgesehen
von der Beschränkung durch die Hardware, unbeschränkte Datenmengen verwaltet werden konnten
und Antworten aus Datenmaterial nicht nur durch Algorithmen sondern auch durch die kritische Masse
der Daten erfolgen konnten.
In den Laden erschien auch manchmal ein Techniker, mit dem mich der Händler bekannt machte. Später
liess ich von ihm einige Interfaces machen. Er und der Händler waren mir sympathisch aber doch irgend-
wie recht anders als man sich Informatiker vorstellte. Und so viel es mir recht leicht die Datenbank und
auch den passenden Computer anderswo zu kaufen, auch weil der Computer (auf Basis CP/M wie der
Apple II ) ein Bündel an (sonst) sagenhaft teurer Software an Bord hatte. //07-2009//

Zurück zur Bio-Mathematik: Der Kauf des C64 erwies sich als Glücksfall, den der kleine Rechner hatte
3 Prozessoren, eine Haupt-CPU, eine CPU für Audio und eine CPU für (bescheidene) Grafik.
Da die dargestellte Schrift (40 Buchstaben pro Zeile) eher der Schrift einer Buchstabensuppe ähnelte,
rüstete ich auf mit einer Karte die zumindest 80 Buchstaben die Zeile schaffte. Dazu kaufte ich ein
Kalkulationsblatt (ein abgemagertes "Super-Calc" -siehe Excel heute) und versuchte mit den vorhanden
Algorithmen mich meiner Vorstellung von Verknüpfung Biosignale mit einem mathematischen Modell
zu nähern. Meine Arbeit war insofern neu, weil die Monitore damals nur analog arbeiteten, wohl eine
analoge Verdichtung hatten, aber sonst nur real-time konnten. Es gelang nicht mit den vorhandenen
Statistik-Formeln zufrieden stellende Aussagen zu machen. Und so konzentrierte ich mich vorerst darauf
die anliegenden Biosignale des analogen Monitorings am Krankenbett zu digitalisieren. Die A/D-Karte
kostete damals 1000$ (!), heute wohl 3 Prozent.
Ich liess ein kleines Interface bauen und der C64 holte die gewandelten Daten per polling brav ab, und
zwar in einem Tempo das für alle Berechnungen ausreichte. Nun musste der kleine Rechner im "Wettstreit"
mit dem Monitor eine Untermenge der Biosignale grafisch darstellen, daneben noch einige vorläufige
Zwischenberechnungen anstellen und die Daten weiterreichen an eine Datenbank. Dabei kam dBASE
ins Spiel.
Aus dem Vortrag an der Uni Stuttgart:
EDV -VERWALTUNG + Intensiv - MONITORING
//Systembeschreibung 4/84//Konv.01.01.95
========================================
Kurzfassung:
------------
Um die in realtime anfallenden Monitoring
Daten sichern und statistisch aufbereiten
zu koennen, haben wir einen PC d. 8 Bit-Klasse
an die Biosignal-Darstellung gekoppelt.
Der Datenverwaltung wurde ein Experten-System
angeschlossen, das die Biosignale speziell
zeitabhaengig verwaltet. Diese Software wurde
in Datenbank-Sprache und in Assembler erstellt.
//07-2009//

Bei der Umstellung eines der Provider (neuer Server) brachte ich in Folge meine Mailadressen
durcheinander und danach in wachsender Hektik meinen bisherigen Hauptbrowser OPERA. Die
alten Mailadressen ("Accounts") hatten ein Ablaufdatum und ich versuchte auf allen Rechnern die
Post herunter zu laden, damit sie mehrfach gesichert vorliegen sollte. Zusätzlich machte ich noch
den Fehler und lud mir die neueste Version von OPERA runter, aus Sicherheitsgründen nicht über
die letzte Version, sondern daneben und wollte dann die alte und die neue Post rüberholen. Irgendwas
hatte ich falsch gemacht und wohl tauchten die Adressen auf aber nicht der zugehörige Text.
Ich vermied das OPERA-Forum zu nerven, sondern suchte eine der vielen alten OPERA Versionen
heraus (4 Jahre alt (!)) und holte mir dann mühsam in Handarbeit die mehr oder weniger logisch
abgelegten Mails (inkl. eigene) aus den diversen Ablagen wieder her und löschte eher kopfschüttelnd
das neueste und das davor installierte OPERA und benütze nun derzeit Ver. 754.
Nun möchte ich zu den Browsern was sagen. Begonnen habe ich vor ca 10 Jahren mit NETSCAPE
und war sehr zufrieden, auch weil er ein Mailprogramm an Bord hatte. Leider war die Verbindung l
angsam und auch der Browser. Die Alternative INTERNET EXPLORER hatte nicht ein Mailprogramm
integriert und ich verwendet ihn daher nur im Umgang mit Behörden, die offensichtlich den Web-
designern vorgeschrieben hatten nur IE kompatibel zu sein. Ich hörte von OPERA, den "schnellsten
Browser der Erde" und war angenehm überrascht über seine Leistungsfähigkeit. Ein Mailprogramm
gab es auch. In Laufe der Jahre musste ich jedoch feststellen, dass die Websites immer komplizierter
wurden, speziell im Formularwesen und OPERA konnte oft nicht alles darstellen, sodass ich auf den
IE ausweichen musste (mit all seinen Sicherheitsproblemen da weltweit irgendwelche Nasen ihn dauernd
angriffen, nur weil er marktbeherrschend war).
Dieser Zustand gefiel mir immer weniger und endlich fand ich zwei befreiende Hinweise in Caschys Blog.
Zuerst den neuen Browser von Google CHROME, ein unwahrscheinlich schnelles Programm das alle
Websites darstellen konnte und das Nachfolger-Programm von NETSCAPE (nicht FIREFOX und
THUNDERBIRD) und zwar eine schlichte Nachbildung und sicherheitstechnische Weiterentwicklung
namens SEAMONKEY, siehe auch [seamonkey.at]. An die taste ich mich heran, geniesse Erinnerungen
an NETSCAPE und werde wohl nach und nach umsteigen. //07-2009//

Wie aus einer Werkstatt berichte ich vom beschwerlichen Weg das Joh.Evglm. aus der Textrevision
1984 zurück nach 1912 und älter zu führen. Musste nun den (inzwischen) geliebten Editor
html-editor phase 5.6.2
verlassen und die Kapitel wieder in einen Generator (OpenOffice.org 3.0
(Win32)) laden, da das Korrekturlesen und die Umstellung danach zu beschwerlich war. Hier nun ein
Beispiel: Zuerst der Quelltext und dann wie er dargestellt wird.

Aber Jesus beugte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie nun
fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: "Wer unter euch ohne
Sünde ist [ein Ehemann ohne Fehl], der werfe den ersten Stein auf sie."

Siehe der große Paulus der gegen die ausgleichende nicht sühnende Strafe der Juden vorgeht in
Röm 2,1: »Darum, O Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen [von Schuld befreien], wer du auch
bist, der du richtest. Denn worin du den andern richtest, verdammst du dich selbst, weil du eben das-
selbe tust, was du richtest.« Und hier die Vollstreckung: die (zwei) Zeugen (Ankläger) müssten bei der
Steinigung den ersten Stein werfen! Werden sie des falschen Zeugnisses überführt, werden sie selbst
gesteinigt!
//06-2009//


Um Bio-Mathematik per EDV betreiben zu können suchte ich anfangs der 80er Jahre einen Computer.
Sehr gefiel mir ein Pocket-Computer oder eher wissenschaftlicher Taschenrechner mit einem Druck-
werk, mit dem -zumindest im Werbeblatt- die entsprechenden Kurven aus den Berechnungen gedruckt
wurden.
Ich hatte irgendwo gelesen dass die Rechengenauigkeit eines Computers mit den Versuch überprüft
werden konnte, 7x die Wurzel aus 2 zu ziehen und das Ergebnis 7x zu quadrieren. Und dann sollte eben
das Ergebnis so nah wie möglich der 2 sein. Also ging ich in ein großes Bürogeschäft das die Rechner
wie Kleinode auf Glastischchen präsentierten und fragte nach einem Gerät das den Test bestehen könnte.
Als wichtiger Zukunfts-Kunde (die Preise der Taschenrechner waren ebenso gewichtig) geleitete man
mich zu einem bequemen Stuhl und der Verkäufer führte mir das Gewünschte vor. Natürlich kam keine
2 wieder, es kam dann der wissenschaftliche Mitarbeiter des Hauses, versuchte es auch, auch mit anderen
(noch teureren Geräten) und erklärte mir dann warum das nicht klappen konnte. Abgesehen davon, dass
eine glatte 2 nach diesen Rechenschritten schlicht falsch gewesen wäre, war die Abweichung und die
Erklärung dazu interessant. Ich genoss meine Wichtigkeit, verliess letztlich das Geschäft ohne Kauf und
beschloss mir erstmal den damals sehr beliebten Kleincomputer von Commodore, den C64, zu kaufen.
Das war der Anfang. //06-2009//

Wenn der Provider eine Änderung der Zugangsdaten verlangt, so sollte man ganz genau den Angaben
folgen. Ich habe Stunden verbracht meine Email Adressen auf meinen Computern den neuen Daten anzu-
passen. Ohne dass es mir klar war, hatten die neuen Zugangsdaten einen verbindlichen Benutzernamen
und waren nicht mehr nur Teile der Mailadresse oder einer selbstgewählten Ordnung (wie "Privatmails"
usw). Obwohl namhafte Provider in ihren Zugangs"Assistenten" typischerweise nur Teile der Mailadressen
vorgeben zur Kreation der Benutzernamen, stand ich hier mit meinem Routinevertrauen auf verlorenem
Posten. Hasserfüllt und gedemütigt musste ich buchstabengetreu den Benutzernamen (die auch meine
Mailboxnamen waren (!)) eintragen. Dass ich auf die Website hier tagelang nicht zugreifen konnte, war
nicht nur für mich so... //06-2009//

Ein Glaubenskrieg Windows vs alle anderen PC-Betriebssysteme. Ist das demokratisches
Verständnis gegen den Massenhersteller zu sein und für die Nichtmassenhersteller? Ist Masse an sich
schlecht? Siehe auch Google und die anderen Suchmaschinen (zusammen).
Dabei begann es so romantisch: IBM das Ende der 70er einen persönlichen Computer bauen wollte,
der nicht nur ein dummes Terminal, sondern auch preiswerter als der Apple II sein sollte; also IBM
fragte Gary Kildall von Digital Research (ein 8Bit-Betriebssystem) ob er ein Disk Operating System
(DOS) für den Personal Computer von IBM hätte. Er soll geantwortet haben, er habe keine Zeit und
gehe lieber Golf spielen (oder war es Tennis?). So fragte IBM einen Studenten, der sich hervorgetan
hatte mit einer Verkleinerung der Sprache Fortran/Basic, die so dann auf Kleinstrechner laufen konnte.
Dieser Student -Bill Gates, erraten- sagte mutig ja und besorgte sich ein Betriebssystem das IBM gefiel
und da das eine offene Architektur war (abgekupfert von Apple II) bauten alle "Kompatible" nach und so
begann alles wie es beginnen musste. Alle waren froh (auch ich), die Festplatten gab es noch nicht, dafür
5,25 Zoll Disketten von IBM und Magnetbänder.
Der PC hatte eine 8Bit CPU die aber 16Bit adressieren konnte. Daher die berühmt berüchtigten Frames
von 1 Megabyte, darunter leidet die Performance (auch) von Windows heute noch. Dafür gibt es Millionen
Programme weltweit in DOS, die im Windows-Fenster munter werkeln. Wer hat das noch? Heute strahlt
Apple mit seinem OS, auch die Unix Derivate sind berauschend auf dem PC; aber Bill Gates hat die Welt
verändert, vielleicht mehr als Andere. Und immer strahlte Apple nicht so: Ich kann mich noch an die ersten
Macs erinnern (die an Rank Xerox erinnerten), die pixelorientiert ihre Buchstaben auf den weissen (!)
Schirm malten, das war keine Alternative zu DOS, das traumhaft schnell und sicher die kommerziellen
Projekte abwickelte. Heute ist alles anders. Und die Ressourcen werden gebraucht um Bilder und
Geräusche zu transportieren. Gut so! Und nicht böse sein.

Oft wird gesagt der PC wird immer langsamer. Nun wollen wir noch schnell, vor dem neuen Windows 7
im Herbst, das Windows XP und das aktuelle, recht laienhaft, aber sofort anwendbar besprechen.
Wir haben nur zwei Punkte zu beachten, alle anderen zusätzlichen Möglichkeiten und Tools wollen wir
den interessierten Usern überlassen. Dazu meine Empfehlungen: das Forum
[http://forum.chip.de/windows-xp/], das Forum [http://www.zdnet.de/], sowie das ausgezeichnete
Forum [http://frankn.com/].
1.) Unbedingt einen Virenscanner installieren (ich war und bin mit der Home-Edition von avast! sehr
zufrieden. Das ist Freeware für Private und sehr zuverlässig und wird täglich automatisch aktualisiert.
Ferner muss die Firewall von Windows unbedingt angeschalten sein! Wer sich dafür mehr interessiert
kann einige Einstellungen probieren. Für die eingehenden Mails (in denen oft sehr viel Gefährliches
versteckt ist, wie Trojanische Pferde, Viren und Spyware) muss ein Kontrollprogramm her, das das
Mail -bevor- es auf Ihren Rechner ist, auf dem Rechner (Server) des Providers prüft. Wenn es Ihnen
bedenklich vorkommt, können Sie das Mail dort schon löschen! Das Programm PSPOP3Inspector.exe
(auch Freeware) ist dafür hervorragend geeignet. Sie können die ersten 150 Zeilen gefahrlos lesen und
auch überprüfen ob der Absender Ihnen bekannt ist.
2.) Wenn Sie neue Programme installieren oder nur "testen" wollen, immer das Programm auf einer
anderen
Platte installieren, auch wenn die andere Platte nur eine logische Teilung Ihrer (einzigen) Platte
ist, immer freihalten die Systemplatte von zusätzlichen Programmen! Denn wenn Sie das Programm
wieder entfernen wollen bleibt jede Menge Programmrest zurück und "verstopft" so nach und nach Ihre
Systemplatte. Um die Reste zu entfernen empfehle ich 2 Programme, das eine Freeware, das andere
kostet ca 12 Euro. Freeware: CCleaner.exe, das zu kaufende Tool: S.A.D.\Registry CleanUP 2008.
Wenn Sie konsequent nach der Deinstallation diese Tools laufen lassen werden, innerhalb von Windows
Registrierungen gelöscht und das System schlank gehalten. Zusätzlich können Sie noch einen
"Defragmentierer" über die Platte gehen lassen (bei WIN7 nicht mehr nötig), der hauseigene von Windows
ist viel zu langsam, eine empfehlenswerte Freeware ist diskdefrag.exe. Wer noch weiter gehen möchte
kann sich Testversionen von Your Uninstaller vom Netz laden, oder ähnliche Programme die vielleicht
Freeware sind und damit die Programmreste entfernen, was aber erforderlich macht, mit diesen
Programmen die Deinstallation vorzunehmen und nicht mit der Windows-Funktion.
Nachtrag: Im CCleaner gibt es eine Uninstaller-Funktion. Auch damit ist eine saubere Entfernung inzwischen unerwünschter Programme möglich! //06-2009//04-2010//

Jeder der Unterlagen ins Netz stellen will besorgt sich einen (nicht kostenlosen!) Provider, meldet
einen Namen an und kann loslegen. Mit Textverarbeitungen wie Word oder OpenOffice oder auch
Browsern mit dem Mozilla-Kernel kann man mit deren eingebauten Generatoren sofort sichtbare Gestal-
tungen vornehmen und per ftp-Programm auf seinen Server laden. Nun ändert sich jedoch langsam die
Syntax-Situation in der Bildschirmsprache, das bedeutet eine schleichende Veränderung und daher ist
eine folgende Anpassung in der Programmierung der Website nötig. Der neue Internet Explorer 8 ist nicht
mehr so tolerant und zeigt einiges nicht mehr so an wie bisher. Auch Opera weigert sich zusehends, wobei
offen bleiben soll ob die Websiten schlecht programmiert sind oder Opera insgesamt Darstellungsprobleme
hat. Der neue Browser von Google (sehr schnell!) lässt sich auf ältere HTML-Syntax gar nicht ein, sondern
stellt sie recht beliebig dar, was blamabel und ärgerlich ist.
Also entschloss ich mich einen recht einfachen, soliden und langbewährten HTML-Editor,
html-editor phase 5.6.2 zu besorgen, bei dem ich vor kurzem auch die Lizenz (per Gebühren) beantragt
habe, da ich für eine Ordination eine Website überarbeiten werde und damit keine Privatnutzung betreibe
(nur dann ist der Editor Freeware). Der Editor verarbeitet alle inzwischen "depricated" (missbilligten)
Elemente und Tags von früher und so kann man parallel nach und nach aktualisieren. Unbedingt braucht
man dazu das ausgezeichnete Mammutwerk über HTML SELFHTML: Version 8.1.2, das es auch als
Buchwälzer gibt, DVD oder direkt im Netz mit dem Forum dazu.
Der Editor phase 5 hat eine bequeme Möglichkeit den Quelltext zu prüfen. Dabei fallen auch von den
Generatoren je nach Version erzeugten Blöcke auf, die oft fehlerhaft abgeschlossen wurden und nur durch
die Gutmütigkeit der Browser dargestellt werden.
Neu für Anfänger ist, dass man nicht erst sieht was dargestellt wird, sondern man im Quellenbereich
arbeiten muss, der nur mit der Taste F9 seine Schönheit im Web sichtbar machen kann. Voreingebaut ist
der Internet-Explorer, sodass immerhin die Site so dargestellt wird wie sie der Marktführer kann. Es gibt
die Möglichkeit andere Browser einzubinden, sodass die wichtigsten Darstellungen vorliegen (auch mit
Formatwechsel auf geringere Auflösungen, zB der Laptops).
Um die alten Entwicklungen zu retten, muss man den Quelltext der Websiten in den Editor holen, bzw
einfügen. Dann sollte man die Quelltext-Prüfung laufen lassen und das Gröbste in Ordnung bringen. Ein
Rechtschreibecheck ist auch an Bord. Später kann dann die Umstellung auf die aktuelle Syntax erfolgen.
//06-2009//