Der Menschensinn des Menschenlebens


Literatur:
Philosophie-Lexikon, Rowohlt-Systhema Verlag
Philosophisches Wörterbuch, Kröner Verlag
Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, dtv Verlag
Handlexikon der Wissenschaftstheorie, dtv Verlag
Die Entstehung von Sprache und Schrift, dumont Verlag
dtv-Atlas zur Philosophie, dtv Verlag
Die Griechische Philosophie, Parkland Verlag
Wörterbuch der Mystik, Kröner Verlag
Philosophisches Wörterbuch, Herder Verlag
Die Weisheit der Hunde (Kyniker), Kröner Verlag
Lexikon der Philosophischen Begriffe, fourier Verlag
KLUGE Etymologisches Wörterbuch, de Gruyter Verlag
Weltgeschichte der Philosophie, W.Kohlhammer Verlag
Geschichte der Philosophie, Herder Verlag
Digitale Bibliothek
Gutenberg.de
Originalwerke



Sinn, wer fragt da schon nach der Wortbedeutung
(Deckung NAMEN mit einem ETWAS oder schon mit gebündelten,
verklammerten NAMEN), jeder weiss was mit Sinn gemeint ist
und weil einen Nagel einschlagen oder ein Auto starten
sinneingebettet ist, also notwendig, vernünftig usf., so
muss auch unser auf der Welt sein, im GANZEN sein, auch einen
Sinn haben, sonst wäre alles sinnlos. Aber müssen denn alle
Tat, alle Tatsachen, das SEIN "an sich", sinnvoll sein? Muss
das einem Sinn, einer Methode folgen, oder nur dann wenn der
Sinn zugleich die Methode, die Aufgabe und die Lösung ist?
Ja diesen Sinn gibt es und wenn der gemeint ist, dann ist
zumindest auf Erden alles abgeklärt: Jede Tat folgt einem
"Sinn", aber wie ist es draussen, ausserhalb unserer
Existenz? Kann das Wort/NAMEN Sinn gelten für das was das
GANZE zusammenhält, was es erzeugt hat, was es bedenkbar,
auch berechenbar macht: Ist Sinn das richtige Wort oder nur
eine lässige Denkfaulheit, wie die sogenannte Gegenteiligkeit
oder Dualismus: hell/dunkel, laut/leise, usw.? //01-2010//           

Leben ist nicht so klar, als das in der Welt, im Sein sich
befinden, das nun zu Definierende klar sei und man aus sich
heraus Weltbestimmung machen kann, mitten im "Leben". Das
ist notwendige Täuschung und wir meinen fünfsinnig was zu
wissen und dann zu "bedenken", was nicht erfahrbar und zur
Gänze wahrhaftig nicht zu erfassen ist. Denken über das
"Leben" ist nichts, eher das Denken wie man lebt im "Leben",
das ist schon zielführender.
"Leben" wird als ein Zustand des Daseins eingeschätzt, das
Nichtleben ist was anderes, Tod usw. Tatsächlich ist die
Konfiguration "Leben" physiologisch bestimmbar, aber unter
dieser Ebene, dem "Kernel", ist da nicht viel anderes, von
den 22g "Seele" mal abgesehen.. Wenn aber "Leben" sowas wie
ein darüber gestülptes Wissen vom "Leben" (=Bewusstsein?)
sein soll, dann ist es auch nur TEIL des GANZEN und nicht
besonders, obwohl wir uns unglaublich abmühen ein Sinnvolles
und Ansprechendes damit (?) zu gestalten.
Nun ist das "Leben" in dem wir verhaftet sind als ein wenig
wichtiges Vorsichhinleben zu qualifizieren, kein Ansatz und
nicht förderlich, nur manchmal erinnern sollte man sich dass
wir immer TEIL des GANZEN bleiben und unsere Reflexion auch
TEIL des GANZEN ist, uns nur scheinbar zugehörig, uns aber
zugezählt werden muss, denn was wäre alles ohne Bestimmung,
Differenzierung! Das ist unser täglich Brot!
Wir sind frei und bestimmbar in unserer Gefangenheit der
Existenz. Kein Grund zum Verzagen oder zynisch wegwerfend
über unser "vergebliches" Streben zu lächeln. Das "Leben"
ist alles was wir haben und hätten wir nicht unser alle
Körperlichkeit als Pfand einbringen müssen, so könnte uns
mancher Tag und manche Tat gestohlen werden / bleiben. //01-2010//


Der Sinn des Lebens
Selbstverständlich ist der Sinn des Lebens nicht das
"Leben", sondern das "Leben" ist eine Funktion, oder
schöner gesagt "Leben" als Existenz, existieren, hier ist
gemeint das GANZE und nicht das "Leben" das auch nicht
sein kann, nämlich im "Tod", Totsein. "Leben" als Existenz
ist innerhalb der Funktion, alles was "Leben" ist, ist (hat)
Funktion und umgekehrt. Und über den "Sinn" wollen wir
heute nicht reflektieren: Semantik, sogenannte
Wirklichkeit(en), Sinntheorie usw. //12-2009//